Deutschland: Vier Rüstungsvorhaben gebilligt

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Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am 14. Oktober 2026 vier Rüstungsvorhaben für die Bundeswehr gebilligt.

Sie betreffen die Drohnenabwehr, die Luftverteidigung und den Hubschrauberfunk. Mit Netzwerferdrohnensystemen will die Bundeswehr ihre Liegenschaften im In- und Ausland vor Ausspähung und Sabotage schützen. Die Systeme fangen kleine Drohnen mit Netzen ab, eignen sich auch für verbautes Gebiet und ergänzen Störsender sowie Radarsysteme.

Zudem ersetzt die Bundeswehr Patriot-Feuereinheiten, die sie 2025 an die Ukraine abgegeben hat. Die neuen Systeme beschafft sie über die US-Regierung im Foreign-Military-Sales-Verfahren. Zusätzliche Einsatzcontainer ermöglichen es den Flugabwehrraketengruppen, ihre Patriot-Systeme auch im mobilen Einsatz instand zu setzen und einsatzbereit zu halten. Für den NH90 ruft die Bundeswehr Flugfunkgeräte aus einem bestehenden Vertrag ab. Damit können die Hubschrauberbesatzungen verschlüsselt mit Bodenstellen und anderen Luftfahrzeugen kommunizieren.

-red-