Deutschland: Tomahawk schließt Fähigkeitslücke

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(Symbolbild: pixabay)
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Deutschland wird Marschflugkörper des Typs Tomahawk aus den USA erwerben und auf eigenem Staatsgebiet stationieren.

Bundeskanzler Friedrich Merz gab die Einigung nach Gesprächen mit der US-Regierung im Rahmen des NATO-Gipfels in Ankara bekannt. Mit diesen weitreichenden Präzisionswaffen will die Bundesregierung eine Fähigkeitslücke bei konventionellen Mittelstreckenwaffen schließen und die Abschreckung im Bündnis stärken. Die Tomahawk-Marschflugkörper erreichen Ziele in bis zu 2.500 Kilometern Entfernung und erweitern damit die Reichweite der Bundeswehr deutlich. 

Parallel plant Deutschland, gemeinsam mit europäischen Partnern eigene Systeme zu entwickeln. Die Beschaffung folgt auf geänderte US-Pläne, nachdem eine ursprünglich vorgesehene Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland nicht umgesetzt wurde. Mit dem Kauf sichert sich Berlin nun eigene Fähigkeiten im Bereich weitreichender Präzisionswaffen.

-red-