Deutschland: Personalengpass bei Auslands-Brigade in Litauen
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International
Die Bundeswehr hat bislang deutlich zu wenige Freiwillige für die geplante Stationierung einer Brigade in Litauen gewonnen.
Bei der Besetzung der Dienstposten des Panzerbataillons 203 und des Panzergrenadierbataillons 122 meldeten sich nur zwischen 28 und 47 Prozent der benötigten Soldaten, in anderen Bereichen wie Artillerie, Aufklärung und Pioniere sogar nur etwa zehn Prozent. Verteidigungsminister Boris Pistorius will die Brigade ab 2027 dauerhaft an der NATO-Ostflanke stationieren. Um mehr Personal zu gewinnen, plant das Ministerium Informationsschreiben, Tagestrips nach Litauen, um die Kasernen zu besichtigen sowie eine Verkürzung der Mindeststehzeit auf ein Jahr.
-red-