Cyberabwehr im Fokus

Österreich

Das Bundesheer veranstaltete am 16. und 17. September 2026 die IKT-Sicherheitskonferenz im Design Center Linz.

Die Abhängigkeit von sich rasch verändernden digitalen Systemen wird immer größer. Die damit zusammenhängende Gefahr durch Cyberangriffe nimmt zu. Diese können Behörden, Streitkräfte, Unternehmen oder kritische Infrastruktur lahmlegen und staatliche sowie gesellschaftliche Abläufe empfindlich stören. Digitale System müssen deshalb geschützt sein und Angriffe auf diese müssen rasch erkannt und abgewehrt werden.

Die IKT-Sicherheitskonferenz ist eine Fachtagung, die Fachleute aus Militär, Behörden, Forschung, kritischer Infrastruktur und Wirtschaft zusammenbringt. Sie dient dazu, IT-Sicherheitsexperten weiterzubilden und zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit über Fach- und Staatsgrenzen hinweg zu stärken. Bei der heurigen Konferenz standen aktuelle Cyberbedrohungen und neue technische Entwicklungen im Mittelpunkt. Das Programm behandelte unter anderem künstliche Intelligenz, den Schutz von Cloud- und Netzwerksystemen, die Sicherheit industrieller Anlagen, Verfahren zum Erkennen und Abwehren von Cyberangriffen. Fachvorträge, Podiumsgespräche, Workshops und eine umfangreiche Ausstellung, um theoretische Grundlagen mit Erfahrungen aus der Praxis zu verbinden. 

Das Bundesheer richtet die IKT-Sicherheitskonferenz seit mehr als zwei Jahrzehnten aus. Aus einer militärischen Fachtagung entwickelte sich eine große Plattform für Informations- und Cybersicherheit. Die Konferenz wechselt regelmäßig ihren Veranstaltungsort. Nach Wien 2024 und Dornbirn 2025 fand sie 2026 in Linz statt, wo sie bereits 2023 zu Gast war. Auch künftig soll sie als bundesweite Plattform Fachwissen aus Militär, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenführen und so die Cyberabwehr und digitale Widerstandskraft Österreichs stärken.

-red-

Website der IKT-Sicherheitskonferenz