China: Ausbau der nuklearen Infrastruktur
China baut nach Auswertungen von Satellitenbildern seine nukleare Infrastruktur an sieben Standorten aus.
Die neuen Anlagen in Pingtong, Zitong, Lop Nur, Jiuquan, Mianyang, Jinta und Guangyuan decken mehrere Bereiche des Atomwaffenprogramms ab. Dazu zählen die Produktion und Montage von Sprengköpfen, Forschung und Tests sowie die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoff und die Lagerung nuklearer Abfälle. Der Ausbau begleitet die Modernisierung der chinesischen Nuklearstreitkräfte zu Land, auf See und in der Luft.
China errichtet neue Raketensilos, entwickelt mobile Interkontinentalraketen und erweitert seine Flotte atomgetriebener U-Boote. Auch H-6-Bomber übernehmen Aufgaben innerhalb der nuklearen Abschreckung. Nach einer Schätzung der Federation of American Scientists von 2026 verfügt China über rund 620 Atomsprengköpfe. Peking hält zugleich an seiner Politik des nuklearen Nicht-Ersteinsatzes fest.
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