Bundesheer modernisiert bodengebundene Luftabwehr

Österreich

In Salzburg wurden die nächsten Schritte zur Stärkung der Luft- und Drohnenabwehr im Rahmen des Aufbauplans „Bundesheer 2032+“ vorgestellt.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner präsentierte gemeinsam mit Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler die Pläne in der Schwarzenberg-Kaserne. Der Verband „Luftraumüberwachung“ soll sich künftig zum Verband „Luftverteidigung“ weiterentwickeln, wobei Salzburg als Zentrum der elektronischen Drohnenabwehr eine Schlüsselrolle übernimmt. Neben der Verlängerung der Nutzungsdauer der 35-mm-Fliegerabwehrkanone bis 2028 wird das bestehende System ELDRO weiter ausgebaut. Bis 2030 sollen zudem 36 Fahrzeuge des Typs Skyranger auf Basis des Pandur Evolution beschafft werden. Damit stärkt das Bundesheer sowohl die klassische Fliegerabwehr als auch die Fähigkeit, Drohnen aller Größenkategorien wirksam zu bekämpfen.

-red-