Bundesheer übt Schutz kritischer Infrastruktur

Österreich

130 Soldaten der Garnison Ried im Innkreis haben Anfang August 2026 zwei Wochen lang den Schutz kritischer Infrastruktur trainiert.

Als Übungsgelände diente das stillgelegte Kohlekraftwerk Riedersbach in Oberösterreich. Die Truppe übte, eine angegriffene Industrieanlage zu sichern, zu verteidigen und zurückzugewinnen, ohne wichtige Einrichtungen zu beschädigen. Dabei setzte sie unter anderem vier Schützenpanzer ein und bezog spezialisierte Kräfte sowie Luftaufnahmen durch Flugzeuge ein. Das Training umfasste Bedrohungen aus der Luft und am Boden. Zugleich erprobten Bundesheer und Anlagenbetreiber ihre Zusammenarbeit. Die stillgelegten Gebäude boten realitätsnahe Bedingungen, ohne den laufenden Betrieb einer Versorgungseinrichtung zu gefährden. Das Bundesheer bereitet sich mit solchen Übungen auf mögliche militärische und andere physische Angriffe gegen kritische Infrastruktur vor.

-red-