AFDRU stellt Einsatzfähigkeit unter Beweis

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AFDRU-Einsatz in der Türkei 2023. (Symbolfoto: Bundesheer/Pierre Kugelweis)
AFDRU-Einsatz in der Türkei 2023. (Symbolfoto: Bundesheer/Pierre Kugelweis)

Die Katastrophenhilfseinheit AFDRU des Bundesheeres hat nach einer zweitägigen Übung Anfang Oktober 2026 erneut die UNO-Zertifizierung für internationale Einsätze erhalten.

Die Zertifizierung gilt für weitere fünf Jahre. Am Übungsgelände Tritolwerk in Eggendorf und in der Jansa-Kaserne in Großmittel bewältigten die Kräfte vier Katastrophenszenarien. Mit Suchhunden und Schallortungsgeräten spürten sie Verschüttete auf, retteten diese und versorgten sie medizinisch. UNO-Experten prüften außerdem, wie die Einheit ihre Kräfte alarmiert, zum Einsatzort verlegt und dort ihre Infrastruktur aufbaut. Die Soldaten erprobten auch, wie sie sich bei längeren Einsätzen selbst versorgen. Eine Einheit des deutschen Technischen Hilfswerks übte mit ihnen die internationale Zusammenarbeit.

AFDRU muss innerhalb von sechs Stunden abmarschbereit sein. Ihre 89 Mitglieder können bis zu 14 Tage ohne externe Hilfe arbeiten. Die regelmäßige UNO-Prüfung sichert gemeinsame Standards für Katastropheneinsätze. Zuletzt half AFDRU 2023 nach dem Erdbeben in der Türkei.

-red-