Österreich

Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

22.12.2021

Bundesheer leitet Mali-Mission

Brigadier Christian Riener übernimmt das Kommando der EU-Trainingsmission in Mali.

Der gebürtige Waldviertler ist ab 21. Dezember 2021 ein halbes Jahr lang für etwa 1.000 Soldaten (darunter 70 Österreicher) aus 26 Staaten verantwortlich. Österreich beteiligt sich seit 2015 an der Trainingsmission in Mali und übernimmt bereits zum zweiten Mal die Führungsrolle. Das Ziel der EU-Mission ist es, die malischen Streitkräfte auszubilden, damit diese die Sicherheit und Stabilität im nördlichen Teil des Staates wiederherstellen können. Mali hat mit mehreren Terrororganisationen zu kämpfen und seit 2012 drei Putsche erlebt.

-red-


20.12.2021

Bundesheer bei "GECKO"

Die neue „gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination“ (GECKO) wird von Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, und Generalmajor Rudolf Striedinger geleitet.

Aufgrund der Omikron-Variante des Coronavirus richtet die Bundesregierung eine neue Covid-Krisenkoordinationsstelle ein. Diese soll aus 20 Experten bestehen. Während Katharina Reich den medizinisch-wissenschaftlichen Bereich leitet, übernimmt Rudolf Striedinger die Logistik. Die GECKO soll sich regelmäßig beraten, das Infektionsgeschehen laufend analysieren, Handlungsempfehlungen für die Politik ausarbeiten sowie Test- und Impfkampagnen operativ unterstützen. Das Bundesheer übernimmt bereits seit Beginn der Pandemie wichtige Aufgaben. So wurden etwa Teststraßen organisiert, Ausreisekontrollen durchgeführt und Gebäude dekontaminiert.

-red-


20.12.2021

Ausbildungskooperation mit Mauthausen-Gedenkstätte

Das Bundesheer und die KZ-Gedenkstätte Mauthausen verstärken ihre Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Unteroffizieren und Offizieren.

Zu diesem Zweck wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, um im Jahr 2022 die Themen Antisemitismus, Rassismus und Totalitarismus an der Heeresunteroffiziersakademie und der Theresianischen Militärakademie stärker zu fokussieren. Geplant sind Studientage mit Vorträgen, Gruppenarbeiten und Diskussionen in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. „Diese langfristige Zusammenarbeit mit dem Mauthausen Memorial ist ein wesentlicher Beitrag des Ressorts zur gesamtstaatlichen und europäischen Strategie gegen Antisemitismus und Rassismus“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Neben der Heeresunteroffiziersakademie und der Theresianischen Militärakademie ist die Landesverteidigungsakademie in Wien ein Teil der Kooperation. Sie koordiniert alle Projektbeteiligten und bezieht zukünftige Kommandanten in den Entwicklungsprozess mit ein. Ebenso soll die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der Ausbildung der Grundwehrdiener stärker fokussiert werden.

In Mauthausen befand sich das größte Konzentrationslager in Österreich während der NS-Zeit. Dort und in den zahlreichen Nebenlagern waren etwa 190.000 Menschen aus politischen und rassistischen Motiven inhaftiert. Vom August 1938 bis zur Befreiung durch US-amerikanische Truppen am 5. Mai 1945 wurden mindestens 90.000 Menschen dort ermordet. Seit 1947 befindet sich auf dem Gelände eine Mahn- und Gedenkstätte.

-red-


06.12.2021

Neue Hubschrauber für das Bundesheer

Die Beschaffung von 18 „Leonardo“ AW169M-Hubschraubern wurde unterzeichnet.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und ihr italienischer Kollege konkretisierten den Beschaffungsvorgang mit einem Verwaltungsübereinkommen auf Regierungsebene. Die ersten beiden Hubschrauber sollen Ende 2022 geliefert werden. Die Ausbildung und das Flugtraining werden gemeinsam mit den italienischen Streitkräften stattfinden. Bei der Luftraumüberwachung wolle man zukünftig ebenso zusammenarbeiten. Der AW169M ist ein zweimotoriger Mehrzweckhubschrauber mit Turbinenantrieb. Er hat eine Reichweite von mehr als 800 Kilometern und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 306 km/h.

-red-


25.11.2021

Österreich übernimmt Mali-Mission

Brigadier Christian Riener führt ab 2022 die „European Union Training Mission“ in Mali.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Generalstabchef Robert Brieger verabschiedeten am 26. November 2021 58 Soldaten des Bundesheeres. Diese sollen die nächsten sechs Monate in dem westafrikanischen Staat stationiert sein. Von den bisher 26 eingesetzten Soldaten bleiben zwölf im Einsatzraum, womit insgesamt 70 Österreicher dort sein werden. Österreich beteiligt sich seit 2015 an der Trainingsmission und übernimmt bereits zum zweiten Mal die Führungsrolle in Mali. Das Ziel der EU-Mission ist es, die malischen Streitkräfte auszubilden. Dadurch sollen sie in der Lage sein, die Sicherheit und Stabilität im nördlichen Teil des Staates wiederherzustellen.

-red-


24.11.2021

Bundesheer-Pfleger unterstützen Rehaklinik

Das Militärkommando Oberösterreich stellt diplomierte Pflegekräfte für die VAMED Rehaklinik Enns ab.

Der Leiter der Feldambulanz in Hörsching, Oberstarzt Primar Dr. Wolfgang Havlicek, die Sicherheitsfachkraft Oberstleutnant Ing. Wolfgang Lachner und Sanitätsunteroffizier Wachtmeister Lauseker haben mit dem Pflegedienstleiter der Rehaklinik Enns, Kurt Staudinger, den Einsatz von Pflegekräften des Bundesheeres untersucht. Nach der Meldung an den Militärkommandanten Brigadier Mag. Dieter Muhr wurde beschlossen, dass Wachtmeister Lauseker gemeinsam mit anderen Diplompflegekräften die Klinik unterstützen wird.

Die Feldambulanz Hörsching ist hauptsächlich für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung der Grundwehrdiener und des Kaderpersonals zuständig. Ebenso gehören Tauglichkeitsuntersuchungen, Patientenlufttransporte und die Ausbildung von Rettungssanitäter zu ihren Aufgaben. Bereits seit Monaten unterstützt das Bundesheer die Gesundheitsbehörde in Oberösterreich bei der Pandemiebekämpfung. Der Fokus des laufenden Assistenzeinsatzes liegt im Contact Tracing von Covid-19 Erkrankten.

-red-


22.11.2021

NATO-Übung in Allentsteig

Die 7. Jägerbrigade des Bundesheers trainiert gemeinsam mit deutschen Fallschirmjägern in Allentsteig.

Die Übung „NATO Evaluation Level 2) startet am 22. November 2021. Es nehmen etwa 1.700 Soldaten aus Österreich und Deutschland teil. Im Fokus stehen der Häuserkampf, das Bergen von Verwundeten mittels Hubschrauber und die Überprüfung der Einsatzbereitschaft für internationale Einsätze. Konkret findet die Übung in der 100.000 m² großen Trainingsanlage Steinbach am Truppenübungsplatz Allentsteig statt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergab bei der Gelegenheit dem teilnehmendem Jägerbataillon 25 symbolisch den neuen Kampfanzug. Dieser soll schrittweise die derzeitige Uniform ablösen. Obwohl Österreich kein NATO-Mitglied ist, nehmen Soldaten des Bundesheeres immer wieder an internationalen Missionen teil. Einige davon werden von der NATO geleitet.

-red-


19.11.2021

Hercules-Impfstraße

Für den 20. November 2021 werden in Salzburg zwei Impfstraßen in einer C-130 Hercules des Bundesheeres aufgebaut.

Das Transportflugzeug wird von ca. 1000 bis 1500 Uhr für die Corona-Impfung am Salzburger Flughafen zur Verfügung stehen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Nach der Impfung ist es möglich, die Hercules zu besichtigen. Die C-130 wird für den Transport von Panzern, Geländefahrzeugen, Booten und Truppen verwendet. Ausgestattet mit vier Turboprop-Triebwerken zu je 4.500 PS kann sie über 19 Tonnen an Fracht transportieren.

-red-


15.11.2021

Bundesheer unterstützt bei PCR-Test-Kits

Bis Ende November 2021 unterstützen Logistiker des Bundesheeres die Bereitstellung von PCR-Test-Kits in zwei Lebensmittellagern.

Die Assistenzleistung sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am 12. November 2021 bei einem Besuch im Logistikzentrum Loosdorf der „Spar Österreichische Warenhandels-AG“ zu. Jeweils 50 Soldaten unterstützen in den Lebensmittellagern Marchtrenk und Loosdorf beim Portionieren der PCR-Test Kits. Die Logistiker des Bundesheeres kommen aus Versorgungseinrichtungen in Niederösterreich und Oberösterreich.  Das Bundesheer steht derzeit mit über 1.800 Soldaten im Inland im Assistenzeinsatz. Erst im Mai 2021 waren Soldaten, Zivilbedienstete und Grundwehrdienern bei der Verteilung der Antigentests im Einsatz. 2019 und 2020 halfen die Bediensteten des Bundesheeres bei Unterstützungsleistungen mit einer Gesamtzahl von 300.000 Arbeitsstunden.

-red-


12.11.2021

Große Blackout-Übung

Am 12. November 2021 findet die Übung „ENERGIE.21“ in Tirol und anderen Bundesländern statt.

Die Blackout-Übung findet auf Initiative des Bundeslandes Tirol statt. Das Szenario ist eine länger andauernde Kältewelle, die zu einem Strommangel führt. An der Übung sind alle Bundesländer, der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid, die Stromregulierungsbehörde E-Control und folgende Bundesministerien beteiligt:

  • Bundesministerium für Inneres;
  • Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie;
  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort;
  • Bundesministerium für Landesverteidigung.

Die Koordination zwischen Bund und Ländern erfolgt durch das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagements des Innenministeriums. Die Stromabschaltungen finden nicht unangekündigt statt: Alle Teilnehmer sind vorab informiert worden.

-red-


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