Test

Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

09.01.2017

Video: Ausbildungskooperation HUAk-Bundeswehr

            

Bild clicken zum Abspielen


Weitere Informationen


14.12.2016

Theorie trifft Praxis bei Vierten

Am 13. Dezember 2016 besuchte der 21. Generalstabslehrgang die 4. Panzergrenadierbrigade. Der Besuch bildete für die Teilnehmer auch gleichzeitig den Abschluss der Ausbildung auf der Ebene des kleinen Verbandes (Bataillon) und den Beginn der Ausbildung auf Ebene Brigade.

Demzufolge war es für die Lehrgangsteilnehmer interessant mehr über Wesen der nunmehr einzigen mechanisierten Brigade, der schweren Brigade des Bundesheeres, zu erfahren und diese besser kennenzulernen.

Ziel und Zweck des Besuchs war es, die Grundlagen im Bereich der Taktik und Führung für die Ausbildung auf Ebene der Brigade zu schaffen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Möglichkeiten verschiedener Führungseinrichtungen der Brigade gelegt. Deswegen wurden am Fliegerhorst Vogler in Hörsching ein vorgeschobener Gefechtsstand und eine bewegliche Befehlsstelle aufgebaut und betrieben. Personal stellte vor Ort den Aufbau dar und erklärte detailliert interne Abläufe. Zusätzlich wurde in Möglichkeiten und Mittel der Aufklärungstruppe eingewiesen und der Gefechtsstand des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4 aus Allentsteig präsentiert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der erstmals auf Ebene der Brigade zum Tragen kommt, ist der sogenannte Aufklärungs- und Wirkungsverbund. Dabei geht es um die Schaffung eines möglichst detaillierten Lagebildes, die mannigfachen Wirkmöglichkeiten und schließlich die Wirkungsauswertung nachdem Ziele, beispielsweise mit Artillerie, bewirkt wurden. Das Fachpersonal der 4. Panzergrenadierbrigade stellte diesen Prozess klar und verständlich dar und ermöglichte so einen tiefen Einblick für die Lehrgangsteilnehmer.

Kurzweiliger Ablauf

Nachdem der Lehrgang durch den Brigadekommandanten, Oberst des Generalstabsdienstes Stefan Fuchs, begrüßt wurde, folgte eine gediegene Einweisung in die Brigade selbst, in die aktuellen Herausforderungen und die Aspekte der Führung, bezogen auf die Führungseben der Brigade. Der Kommandant des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4, Oberstleutnant Rainhard Lemp, wies in die Systematik des Aufklärungs- und Wirkungsverbundes ein. Ein theoretischer Input in den Aufbau und die internen Abläufe in den vorgeschobenen Gefechtsstand und die bewegliche Befehlsstelle der Brigade leitete zum praktischen Teil an die errichteten Führungseinrichtungen über.

Der zweite Teil des Tages war geprägt durch das praktische Erfahren der theoretischen Lehrinhalte des Vormittages. Die Lehrgangsteilnehmer konnten sich intensiv mit dem Fachpersonal über alle Aspekte der Führung, bezogen auf die zur Verfügung stehenden Mittel im Gefecht, austauschen. Ein abschließendes Gespräch und kameradschaftlicher Austausch mit dem Brigadekommandanten und dem Chef des Stabes der 4. Panzergrenadierbrigade, Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Alexander Hönig, bildete den Abschluss eines lehreichen und interessanten Tages bei der 4. Panzergrenadierbrigade.

-hst-


07.12.2016

Neuer Oberbefehlshaber

Seit Dienstag, 06. Dezember 2016, steht es fest: Der nächste Bundespräsident von Österreich und Oberbefehlshaber des Bundesheeres heißt Alexander Van der Bellen.

Die offizielle Angelobung findet am 26. Jänner 2017 statt. 

Wahlergebnis im Detail

Bundespräsidentenwahlen der 2. Republik

-red-


05.12.2016

Simulatorübung in der Schweiz

Offiziere des 21. Generalstabslehrgangs, des Führungslehrgangs 1, Soldaten der Heerestruppenschule sowie Offiziere und Unteroffiziere der 4. Panzergrenadierbrigade nahmen vom 28. November bis 2. Dezember 2016 an einer simulationsgestützten Übung in Thun teil.

Dabei hatten sowohl die Kursteilnehmer als auch die Angehörigen der Streitkräfte die Möglichkeit vorhandenes Wissen zu festigen und in die Praxis umzusetzen.

Fähigkeiten in der Kernkompetenz

Nur was möglichst real und praktisch geübt wird, kann im Bedarfsfall auch umgesetzt werden. Der elektronische Taktiksimulator für mechanisierte Truppen in Thun bietet den Übungsteilnehmer die Möglichkeit theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. Durch die realistische und gefechtsnahe Simulation arbeiten die Teilnehmer unter einsatznahen Bedingungen.

Das Schwergewicht der Ausbildung liegt einerseits bei der Anwendung der Prinzipien des Kampfes der verbundenen Waffen und andererseits bei der Führung der Truppen im Gefecht mithilfe normierter Abläufe in der beweglichen Befehlsstelle. Diese wurde, ebenso wie die Kampffahrzeuge der Kompaniekommandanten, realitätsnah mit einem Kampffahrzeug dargestellt.

Steigerung der Führungsleistung

Sowohl in den Planungsphasen als auch im laufenden Gefecht wurde die Führungsleistung durch die standardisierte Zusammenarbeit der einzelnen Funktionen verbessert. Qualitativ hochwertige Entscheidungen in der geforderten Zeit zu treffen, stellte die Richtschnur des Handelns dar. Durch die Bildung von zwei identen Kampfgruppen und das Üben auf Gegenseitigkeit entstand ein dynamischer Übungsablauf. Dieser forderte die Teilnehmer in ihrer Führungsrolle und verlangte von ihnen das Treffen von schnellen und fundierten Entscheidungen.

Umfassender Ausbildungsansatz

Durch die gezeigte Leistung des Generalstabslehrgangs konnte das Niveau der vorangegangenen theoretischen und praktischen Ausbildung bestätigt werden. Die Kombination von theoretischem Wissen einerseits und der praktischen Anwendung andererseits, verlangte von den Lehrgangsteilnehmern eine breite und umfassende Auseinandersetzung mit den an sie gestellten Aufgaben. Eine fordernde Ausbildung und der Blick über den eigenen Tellerrand können die Offiziere auf die Herausforderungen im Beruf vorbereiten.

Hauptmann Markus Dock-Schnedlitz ist Teilnehmer des 21. Generalstabslehrganges.


30.11.2016

Ausbildungskooperation mit der Deutschen Bundeswehr

Die Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) in Enns bildet seit zehn Jahren qualifizierte Unteroffiziere der Deutschen Bundeswehr im Stabsdienst aus.

Im Jahr 2006 wurde bei Fachgesprächen auf Kommandantenebene die Idee geboren, besonders qualifizierte Unteroffiziere der Deutschen Bundeswehr, die für eine Laufbahn als Offizier vorgesehen sind, an der HUAk auszubilden. Am Anfang war es nur für einige Teilnehmer des Stabsmanagerlehrganges der "Schule für Feldjäger und Stabsdienst" möglich an der gemeinsamen Ausbildung teilzunehmen. Mittlerweile hat sich dieses Vorhaben zu einem der größten Kooperationsprojekte des Österreichischen Bundesheeres im Bereich der Ausbildung entwickelt.

Heuer wurden bereits 18 Lehrgangsteilnehmer im Stabsdienst ausgebildet. 52 weitere Offiziersanwärter nehmen vom 28. November bis 2. Dezember 2016 an einer gemeinsamen Stabsübung in Enns teil. Dabei wird zwei Tage lang ein Szenario eines multinationalen Bataillons bearbeitet. Einsatzerfahrene Ausbilder und Stabstrainer fordern mit computerunterstützten Simulationen auf der Grundlage realistischer Bedrohungsszenarien die Auszubildenden und bringen ihre eigenen Erfahrungen ein.

Am Abend des 30. November 2016 wurde bei einem Festakt die zehnjährige Kooperation mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie Vertretern der Streitkräfte von Österreich und Deutschland gewürdigt.

-red-


29.11.2016

Demonstration „Neue Technologien im Katastropheneinsatz“

Am 23. November 2016 wurden in Lieboch Ergebnisse „Neuer Technologien im Katastropheneinsatz“ aus Forschungsprojekten der EU einem ausgewählten Teilnehmerkreis präsentiert.

Dazu konnten im Gemeindesaal der Marktgemeinde Lieboch Vertreter aus Italien (Italienischer Zivilschutz), Norwegen (ANSUR Technologies), Deutschland (Johanniter) und den Vereinten Nationen - vertreten durch das Technische Hilfswerk aus Deutschland, sowie Österreich mit dem Bundesministerium für Inneres, Land Steiermark/Abt Katastrophenschutz, ÖRK/Landesverband Steiermark sowie der Ortsstelle Lieboch, Samariterbund Steiermark, Lawinenwarndienst, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Stadt Graz und dem Steirischen Zivilschutzverband begrüßt werden.

Während des gesamten Tages wurden einerseits verschiedene Applikationen für Smartphones, aber auch Live Web Karten und der Einsatz von Drohnen demonstriert. Mit diesen speziellen Applikationen werden seit Jahren weltweit Ersterkundungen nach Großkatastrophen durchgeführt, Daten, Videos und sonstige Erkundungsergebnisse in beinahe Echtzeit ggf. auch über Satelliten übertragen, in der Koordinationszentrale erfasst, analysiert und eine entsprechendes, operatives Lagebild erstellt, sowie Entscheidungen für das weitere Vorgehen damit vorbereitet.

Diese Lösung gelangte bereits bei Großkatastrophen in Pakistan, Haiti, Äthiopien, Nepal, Zypern, Südsudan, Indonesien, Hongkong etc., zum Einsatz und wurde von den Teilnehmern als rasches Informationsgewinnungsinstrument empfunden, das einfach zu bedienen ist, für das es sicherlich im Inland – und Ausland Einsatzmöglichkeiten gibt (Zivilschutz, Polizei, Militär, Zivile Firmen).

-sgl-


28.11.2016

Hackerangriff

In der Nacht vom 27. auf den 28. November 2016 wurde die offizielle Website des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport zum Ziel eines Hacker-Angriffes.

Bei dem „Angriff auf das Bundesheer“ handelte es sich um eine DDOS-Attacke. Dabei wird ein Server mit tausenden Anfragen „bombardiert“, was zu einem Zusammenbruch des Systems führt. Als Folge war die Bundesheer-Website für mehrere Stunden nicht verfügbar.

Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass dieser Angriff gezeigt habe, dass das System gut geschützt sei und die Hacker nur bis zur „Eingangstüre“ vordringen konnten. Diese konnte jedoch nicht geknackt werden, weshalb auch die kritischen Systeme verschont blieben.

Bereits am Freitag, dem 25. November, gab es einen Hackerangriff auf die Website des Außenministeriums, der laut Ministerium aus der Türkei ausgeführt wurde. Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Attacken gibt ist unklar. Ermittlungen des Führungsunterstützungszentrums und des Abwehramtes laufen.

www.bundesheer.at

TD-Artikel zum Thema: Jeder ist verletzbar

-red-


28.11.2016

AEGIS 16

Von 21. bis 25. November 2016 fand die Übung „AEGIS 16 - Schutz kritischer Infrastruktur“ statt, die von der Landespolizeidirektion Niederösterreich, den Bezirkshauptmannschaften Mödling und Bruck an der Leitha sowie dem Österreichischen Bundesheer gemeinsam durchgeführt wurde.

Insgesamt nahmen rund 800 Soldaten (550 Kadersoldaten und 250 Grundwehrdiener) und 50 Polizisten mit 20 gepanzerten Transportfahrzeugen wie dem „Dingo“ oder „Husar“, zwei Bundesheer- und einem Polizeihubschrauber teil. Die Landespolizeidirektion NÖ war für die Gesamtleitung und die Einsatzführung der Übung zuständig.

Die Übung basierte auf einer fiktiven Gefährdungslage, die sich gegen kritische Infrastruktur im Zuständigkeitsbereich der Bezirkshauptmannschaften Mödling und Bruck an der Leitha befanden. In diesem Fall koordiniert und regelt die Landespolizeidirektion für Niederösterreich den vorbeugenden Schutz dieser Infrastruktur und die damit zusammenhängende Abwehr von allgemeinen Gefahren und sonstiger Aufgaben aus der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit sowie die Anwendung von Befugnissen durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und Assistenz leistenden Soldaten. Das Bundesheer wurde im Zuge dieser Übung von der Landespolizeidirektion NÖ zur Assistenzleistung angefordert.

Ziel des geübten Assistenzeinsatzes war es, den Schutz und die Funktionalität von kritischer Infrastruktur (am Beispiel von zwei Schutzobjekten) im Zusammenwirken mit der Polizei und der Bezirkshauptmannschaften zu gewährleisten. Die Soldaten unterstützten die Polizei beim Schutz von wichtiger Infrastruktur.

-red-


15.11.2016

Workshop für Bandvagn S10

Vom 2. bis 4. November 2016 erfolgte eine Fahrzeug- bzw. Systemeinweisung der zukünftigen Nutzer, wie dem Gebirgskampfzentrum und dem Jägerbataillon 24, auf dem Bandvagn S10 (BvS10) „Hägglunds“ durch einen Vertreter der Lieferfirma.

Bei diesem „Erstkontakt“ wurden den Soldaten der Haspinger-Kaserne in Lienz Konfigurationsmöglichkeiten und Ausstattungsvarianten vorgestellt und sie konnten bei Probefahrten die Grundleistung des Fahrzeuges kennenlernen. Die begleitenden Infrastrukturmaßnahmen, Ausbildung, Einschulung etc. waren ebenfalls Thema des „Workshop Hägglunds“.

Zurzeit befinden sich österreichische Soldaten für erste Einschulungen auf dem Gerät in Schweden. Dort werden auch Absprachen mit der Herstellerfirma und ein Erfahrungsaustausch über die Nutzungsmöglichkeiten des BvS10 bei der schwedischen Armee geführt.

Vizeleutnant Boris Kurnik, Hochgebirgs-Jägerbataillon 24


03.11.2016

Bundesheer-Kontingent nach Ungarn verabschiedet

Am Donnerstag, den 3. November 2016, hat Bundesminister Hans-Peter Doskozil das österreichische Kontingent bei einem Festakt in Nickelsdorf verabschiedet.

Rund 60 Soldaten werden für voraussichtlich sechs Monate im Raum Hódmezóvásárhely, in der ungarischen Grenzregion zu Rumänien und Serbien stationiert. Das Austrian Contingent Hungary (AUTCON HUN) wird die ungarischen Behörden bei einer humanitären Hilfeleistung unterstützen.

Die Österreicher sind für die Instandsetzung der Straßeninfrastruktur im Grenzgebiet sowie für den Container-Transport vorgesehen. Dafür stehen ihnen moderne Hakenladesysteme, Kipper, Tieflader, Bagger, Planiergeräte sowie diverse LKW- und PKW-Typen zur Verfügung; insgesamt rund 50 Fahrzeuge. Geführt wird das Kontingent von dem Kommandanten des Pionierbataillons 3 aus Melk, Oberst Reinhard Koller.

-red-