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Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

13.04.2017

Wettkampf der Panzerzüge

Vom 2. bis 12. Mai 2017 findet die Auslandsausbildung SETC (Strong European Tank Challenge) am Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der bayrischen Oberpfalz statt.

Die SETC ist ein militärischer Wettkampf, der mit dem Gefechtsdienstleistungsbewerb vergleichbar ist. Neben Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien, der Ukraine und den USA wird ein Kampfpanzerzug aus Österreich daran teilnehmen. Dieser wurde von Kadersoldaten des Panzerbataillons 14 formiert und bereitet sich seit 13. Februar in Wels, Zwölfaxing und am Truppenübungsplatz Allentsteig auf den Bewerb vor.

Während der SETC sind an fünf Tagen zwei Scharfschießen und zehn Stationen zu absolvieren. Diese umfassen unter anderem die Aufklärung einer Ortschaft, den Feuerkampf mit der Pistole, die gefechtsmäßige Instandsetzung eines Panzers, die Sanitätsversorgung oder einen 800-Meter-Hindernislauf.

-red-


12.04.2017

Bundesheer zum Anfassen

In der Karwoche veranstaltete das Welser Welios eine Themenwoche für Kinder. Im Mittelpunkt standen die österreichischen Einsatzorganisationen.

Unter dem Motto „Voller Einsatz in den Osterferien“ gestalteten Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und Bundesheer jeweils einen Tag im Welser "Mitmach-Museum". Soldaten der Stabskompanie vom Panzerbataillon 14 organisierten den 11. April 2017. Unter dem Titel „Tarnschminken und Infos zur Stellung“ wurde den Kindern das Bundesheer vorgestellt. Die Soldaten der Stabskompanie präsentierten dabei unter anderem die Funkausstattung des Fernmeldepinzgauers.

Das Welios bietet neben einer Dauerausstellung mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien, laufend Sonderausstellungen zu naturwissenschaftlichen Themen. Einen Fixpunkt bilden außerdem Workshops und Veranstaltungen in den Ferien, die vor allem Schüler abzielen.

-sha-

Panzerbataillon 14
Welios


11.04.2017

Österreich/Ungarn: Einsatzvideo AUTCON HUN

Ende März 2017 besuchte ein Kamerateam der ungarischen Streitkräfte die Soldaten des österreichischen Kontingentes Nahe der ungarisch-serbischen Grenze.

Der Auftrag des Kamerateams lautete, den Einsatz der Österreicher in Ungarn darzustellen.

Nun ist das Video fertig und im Internet abrufbar.

Eine ausführliche Reportage über AUTCON HUN erscheint am 1. Juni 2017 im neuen TRUPPENDIENST-Heft.

-red-

Zum Video


05.04.2017

Grenzüberschreitende Partnerschaft

Am Freitag, dem 31.März 2017, wurde das Jägerbatallion 17 zur 25-jährigen Jubliäumsfeier des im slowenischen Maribor stationierten 74. Infanterieregiments eingeladen.

Die Abordnung aus Straß verbrachte die Feierlichkeiten an der Seite jener Veteranen der damaligen Panzerkompanie, die den an Österreich grenzenden Ort Sentilj gegen die jugoslawischen Besatzungstruppen verteidigte.

Das Jägerbataillon 17 und das slowenische 74. Infanterieregiment pflegen bereits seit vielen Jahren eine enge Kooperation.

-OStWm. Robert Gießauf-


04.04.2017

Oberbefehlshaber besucht Kommando Schnelle Einsätze

Am Montag, dem 3. April 2017, absolvierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen seinen ersten Truppenbesuch und reiste gemeinsam mit Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil zum Kommando Schnelle Einsätze (KSE) in die Raab-Kaserne nach Mautern.

Brigadier Christian Habersatter, Kommandant des KSE, führte durch das Kasernengelände. Anschließend erhielten der Bundespräsident und der Verteidigungsminister eine Einführung in Gerät und Tätigkeiten des Verbandes. Neben der ABC-Abwehr und dem Transport und der Versorgung von Verwundeten, wurde ein Gefechtseinsatz simuliert. „Ich glaube, dass die Mitarbeiter hier sehr motiviert sind und einen hohen Grad an Professionalität haben“, zeigt sich Verteidigungsminister Doskozil zufrieden.

Bundespräsident Van der Bellen war ebenfalls beeindruckt: „Ich habe das mit großem Interesse gehört und gesehen, was hier alles gemacht wird.“ Zum Kommando Schnelle Einsätze zählen das Stabsbataillon 3, das Pionierbataillon 3, das Jägerbataillon 19 und Jägerbataillon 33, das Kommando ABC-Abwehr und ABC-Abwehrschule, das Aufklärungsbataillon 3 sowie das Kommando Militärstreife/Militärpolizei.

Das Kommando Schnelle Einsätze ist aus der 3. Panzergrenadierbrigade hervorgegangen und auf den Einsatz im urbanen Gelände spezialisiert. Zu den Hauptaufgaben zählen die Unterstützung der Abwehr terroristischer Bedrohungen sowie die Aufrechterhaltung der Sicherheit nach einer Terrorsituation.

-red-


23.03.2017

Vom AMS zum ÖBH

Am 21. März 2017 veranstaltete das Jägerbataillon 17 in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice und dem Heerespersonalamt eine Jobbörse für Arbeitssuchende aus den Bezirken Leibnitz, Deutschlandsberg und Südoststeiermark.

Die Interessenten erhielten in der Kaserne Straß einen Einblick in das Soldatenleben, konnten sich von der Qualität der militärischen Ausrüstung überzeugen und sich über die Karrieremöglichkeiten, insbesondere beim Jägerbataillon 17 informieren. Darüberhinaus fand für die Teilnehmer eine dynamische Gefechtsvorführung statt, um den „Alltag“ eines Soldaten zu zeigen. Mehrere derzeit Beschäftigungslose meldeten sich nach einem gemeinsamen Mittagessen zu einem erweiterten Beratungsgespräch samt Laufbahnplanung.

In der Kaserne Straß ist ein Servicebüro eingerichtet, um Interessierte über die Karriere im Bundesheer zu informieren.

Telefon: 050201/54 31303 oder 0664/622 4064 
E-Mail: jgb17symbolbmlvs.gvpunktat 

-Robert Gießauf, JgB17-


14.03.2017

"Weltmeisterschaft" der Gebirgssoldaten

Vom 15. bis 16. März 2017 findet im Gebiet der Tuxer Alpen in Tirol bereits zum achten Mal der „Edelweiss Raid“ statt.

Dieser Gebirgswettbewerb ist weltweit einzigartig und führt die besten Gebirgssoldaten Europas nach Österreich. Er verlangt von den Teilnehmern sowohl militärisches als auch alpines Können und verbindet sportliche Höchstleistungen mit militärischen Einsatzaufgaben.

Bei dem Wettkampf werden jene Fähigkeiten gefordert, die den Gebirgsjäger vom „normalen“ Infanteristen unterscheiden. Konkret hat eine Gebirgsjägergruppe mit einer Stärke von acht Soldaten den Auftrag, im hochalpinen Gelände an zwei Tagen eine Marschstrecke von mehr als 40 Kilometern mit 4.000 Höhenmetern zu bewältigen und dabei diverse Aufgaben zu lösen. Klettern über schwierige Felsgrate, Orientierungsaufgaben im Gebirge, Scharfschießen in alpinem Gelände oder das Bergen eines Verletzten sind Herausforderungen, die es unter anderem zu meistern gilt.

Mit Teilnehmern aus elf Nationen erfreut sich die achte Auflage der „Edelweiss Raid“ so großer Beliebtheit wie noch nie zuvor. Neben Mannschaften aus Österreich stellen sich auch Soldaten aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Montenegro, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland und der Schweiz der Herausforderung. Dieses Starterfeld garantiert Spannung bis zur Ankunft des letzten Teams im Zielraum und unterstreicht die Bedeutung der „Edelweiss Raid“ als inoffizielle „Weltmeisterschaft der Gebirgssoldaten“.

-Kommando Gebirgskampf-

Weitere Informationen 

Vorarlberger Soldaten bei der „Edelweiss Raid“


09.03.2017

Übung „Slow Mover Protection“

In der zweiten Märzwoche 2017 übten 200 Soldaten den Schutz und Transport von Personen mit Kraft- und Luftfahrzeugen.

Bei der „Slow Mover Protection“ waren drei wesentlichen Bereiche wichtig wie die gesicherte Aufnahme und das Absetzen schutzwürdiger Personen, ein rascher und ungehinderter Transport und die Abwehr von Angriffen. Jeden Tag übten die eingesetzten Kräfte ein anderes Szenario. Das Bundesheer setzte dafür 23 Luftfahrzeuge ein. Darunter waren zehn Flugzeuge wie die Pilatus PC-7 „Turbo Trainer“ und 13 Hubschrauber, unter anderem der S-70 „Black Hawk“.

Das Training bot die Möglichkeit, das Zusammenwirken von Luftstreitkräften und Einheiten der Landstreitkräfte zu optimieren. Das Übungsgebiet lief von Langenlebarn über den Raum Melk bis hin zum Truppenübungsplatz Allentsteig.

Die Luftstreitkräfte führen die Übung seit 2010 ein bis zwei Mal jährlich durch. „Slow Mover“ ist die Bezeichnung für langsame Luftfahrzeuge wie Hubschrauber oder kleinere Passagierflugzeuge.

-red-

Video Slow Mover Protection 


03.03.2017

CISM World Winter Games - Erfolgreiche Spiele

Am 28. Februar 2017 gingen die 3. World-Winter-Games des Internationalen Militärsportrates (CISM) im russischen Sotschi zu Ende. Aus Sicht der österreichischen Heeressportler waren es sehr erfolgreiche Wettbewerbe.

Je vier Gold- und Silbermedaillen sowie eine Bronzemedaille sind die Bilanz des österreichischen Teams. Das erfolgreiche Abschneiden zeigt sich auch in der Nationenwertung: Hinter den großen Sportnationen Russland, Italien und Frankreich konnte sich die Mannschaft der Heeressportler den vierten Platz in der Medaillenwertung sichern - noch vor China oder Deutschland.

Mit drei Gold- und drei Silbermedaillen hatte das österreichische Kletterteam einen besonderen Anteil an dem Erfolg. Zugsführer Jakob Schubert errang eine Gold- und eine Silbermedaille, Rekrut Katharina Posch ebenfalls eine Silbermedaille. Die herausragende Heeres-Sportlerin war jedoch Rekrut Jessica Pilz, die zwei erste und einen zweiten Platz erreichte.

Neben den Einzelkämpfern im Klettern konnte auch das Biathlon-Team Spitzenplatzierungen erkämpfen. In der 10 Kilometer-Mixed-Teamwertung gab es Gold für Korporal Dunja Zdouc, Korporal Katharina Innerhofer, Zugsführer Peter Brunner und Korporal David Komatz. Für Brunner und Komatz blieb das nicht die einzige Medaille. Gemeinsam mit Korporal Kevin Pleßnitzer gewannen sie Silber in der 10 Kilometer-Herren-Teamwertung und später noch die Bronzemedaille im Patrouillen-Rennen, wobei neben Pleßnitzer Korporal Nikolaus Leitinger die Mannschaft bei diesem Wettkampf komplettierte.

CISM

3rd CISM World Winter Games 2017

-red-


27.02.2017

Aktionswoche „Kinder im Krieg“

Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien widmete sich von Montag, 20. Februar bis Freitag, 24. Februar 2017, dem Thema „Kinder im Krieg“. Im Fokus stand dabei die Region Südsudan in Afrika.

Unter dem Motto „Kriege gehören ins Museum“ fanden sich etwa 150 Gruppen mit über 2.000 Schülern zu der Aktionswoche im HGM ein. In Workshops wurde den Jugendlichen die Thematik von Kindern im Krieg nähergebracht und das Thema anhand von Objekten, Gesprächen und Vorträgen erarbeitet. Darüber hinaus wurde ein Kurzfilm präsentiert, der den Schrecken des Krieges und das Elend der Kinder verdeutlichte.

Die Schüler hatten dabei die Gelegenheit, von den Zeitzeugen, Herrn John Kon Kelei und Frau Aluel Garang Awuol, aus ersten Hand zu erfahren, was es bedeutet, Krieg am eigenen Leib zu erleben. John Kon Kelei wurde selbst als Kindersoldat rekrutiert, Aluel Garang Awual ist als Sozialarbeiterin für traumatisierte Kinder tätig.

Das Ziel der Aktionswoche war es, Jugendlichen einen Einblick in die Problematik gegenwärtiger Kriege und deren Auswirkungen auf Menschen zu vermitteln. Die Schüler sollten damit einen Zugang zu dem Spannungsfeld: Kinder, Waffen und Krieg erlangen. Diese Veranstaltung soll auch im nächsten Jahr fortgeführt werden, wobei die Situation von Kindern im Syrien-Krieg thematisiert werden soll.

-red-

Aktionswoche Kinder im Krieg

www.hgm.at

Folder „Kinder im Krieg“ 2017