Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

21.01.2017

Tradition trifft Moderne

Am 20. Jänner 2017 fand der alljährliche Ball der Offiziere in der Wiener Hofburg statt. Getragen wird die Veranstaltung von den Offizieren des Bundesheeres und der Absolventenvereinigung Alt Neustadt.

Unter dem diesjährigen Motto „Fortitudini“ - zu Deutsch „der Tapferkeit“, wird an den 300. Jahrestag der Geburt von Kaiserin Maria Theresia erinnert. Ganze 92 Paare bestehend aus Fähnrichen der Militärakademie, Zöglingen des Militärrealgymnasiums, Milizoffizieren und -anwärtern, Kadetten aus Italien von den Akademien der Luftwaffe, der Marine und des Heeres, Studentinnen der Diplomatischen Akademie in Wien sowie Tanzschülerinnen der Tanzschule Elmayer eröffneten die Veranstaltung, die Alfons Haider moderierte. Die musikalische Untermalung machte die Gardemusik.

Showeinlagen wie unter anderem vom Gardemusiktattoo und der Auftritt der Kammersängerin Idikó Raimondi unterstrichen die Ballnacht. 3.200 internationale und nationale Gäste besuchten den bewusst traditionell gehaltenen Ball.

Als Gast von Bundesminister Hans Peter Doskozil war der maltesische Verteidigungsminister, Emmanuel Mallia, anwesend, der Deputy Supreme Allied Commander Europe (DSACEUR), General Sir Adrian Bradshaw, folgte der Einladung von General Othmar Commenda. Begeistert von der Veranstaltung zeigte sich Frau Generalmajor Kristin Lund aus Norwegen. Sie war die erste Kommandantin, die bis dato eine UN-Truppe in einer UN-Mission geführt hat.

Die Ballnacht endete mit dem Spielen des Zapfenstreiches um 0400 Uhr früh.

Der nächste Ball der Offiziere findet am 19. Jänner 2018 statt.

-red-


13.01.2017

Pressegespräch: Wir rekrutieren auf Biegen und Brechen

Am 13. Jänner 2017 fand auf dem Fliegerhorst Vogler in Hörsching das traditionelle Pressegespräch mit dem Militärkommandanten von Oberösterreich, Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder, statt. Zusätzlich referierte der Leiter der Abteilung Personalgewinnung, Oberst Emmerich Bauer, über die Herausforderungen der Personalwerbung.

„Die Bedrohungsszenarien sind inzwischen Realität geworden“, sagt Raffetseder gleich zu Beginn seiner Ausführungen. Der Terror sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen, was eine wesentliche Bedrohung ist ebenso wie die große Sorglosigkeit der Bevölkerung, so der Militärkommandant. Des Weiteren wurden die Aufgaben für das Bundesheer in Bezug auf Terrorismus wie die Schaffung eines entsprechenden Lagebildes für die politische Führung und das Sichern von kritischer Infrastruktur und Cyber Defence dargestellt. Eine Anspielung auf die finanzielle Situation des Bundesheeres ließ sich Raffetseder nicht nehmen: „Die vergangenen zehn Jahre wurde das Heer planmäßig heruntergefahren – auch moralisch. Die Rettung erfolgte in letzter Minute, vor allem durch die Person des jetzigen Bundesministers Hans-Peter Doskozil – die Stimmung hat sich bei den Bediensteten deutlich gebessert!“ Eine wesentliche Herausforderung laut Raffetseder ist in diesem und den kommenden Jahren vor allem die Personalgewinnung. Die Voraussetzungen sind dafür bereits geschaffen worden wie höhere Einstiegsgehälter für Chargen und Unteroffiziere und die Verkürzung der Ausbildung zum Unteroffizier. Kurz: Das Bundesheer ist konkurrenzfähiger geworden.

Der zweite Teil des Pressegespräches galt ausschließlich dem wichtigen Thema Personalwerbung. „Das Bundesheer bietet einen sicheren Arbeitsplatz und eine lebenslange Anstellung“, so Oberst Emmerich Bauer vom Heerespersonalamt Wels. Dass die Bemühungen des Ressorts für mehr Personal mittlerweile erste Früchte tragen, zeigt sich in den präsentierten Zahlen. Waren 2015 noch 2.400 Freiwilligenmeldungen für eine Karriere beim Bundesheer eingelangt, waren es 2016 bereits 3.900, Tendenz steigend. Bauer beschwichtigt jedoch, da die Ausfallsrate der Aufnahmeüberprüfung bei einem Erstantritt 25 Prozent betrage. Das sei nach wie vor die größte Einstiegshürde.

Probleme bei der Rekrutierung gibt es nach wie vor bei Spezialfunktionen wie Militärpiloten, die hohe Anforderungen erfüllen müssen. Für diesen sehr anspruchsvollen Berufsweg braucht das Bundesheer etwa 500 Bewerber jährlich von denen im Endeffekt eine Fluggruppe von acht bis zehn Pilotenanwärtern übrig bleibt. Bei den Militärärzten herrscht eine ähnliche Situation vor. Hier wäre ein jährlicher Bedarf an zehn bis 20 Ärzten, die zurzeit schwer zu bekommen sind. Ein weiterer Schwerpunkt der Personalwerbung betrifft Frauen. Derzeit sind etwa 2,7 Prozent aller Soldaten weiblich. Bis 2015 soll dieser Wert auf zehn Prozent angehoben werden. Dieses Ziel wird durch intensive Werbekampagnen speziell für Frauen gefördert. „Wir rekrutieren auf Biegen und Brechen“, sagt Oberst Bauer am Ende seiner Ausführungen.

-mb-


12.01.2017

Neugliederung der Streitkräfte: Festakt zum Auftakt

Seit dem 1. Jänner 2017 gibt es eine neue Heeresgliederung. Als sichtbares Zeichen dazu haben die Fahnen der betroffenen Kommanden ihren bisherigen Platz in der Grazer Belgier Kaserne, dem Sitz des Streitkräfteführungskommandos, verlassen. Diese Fahnen befinden sich nun in ihrer neuen militärischen „Heimat“, den neu geschaffenen Kommanden des Österreichischen Bundesheeres (ÖBH).

Positiver Ruck

„Dieser Festakt ist ein Zeichen, dass wir die Herausforderungen der Zukunft erkannt haben!" Bundesminister Mag. Hans Peter Doskozil sprach bei seiner Rede die geänderten, auf mögliche Einsätze der Zukunft angepassten, Strukturen des Bundesheeres an. „Die militärische Landesverteidigung ist zwar unsere Hauptaufgabe, wir können uns aber den sicherheitspolitischen Fragen, wie Terror, Migration und Entwicklungen im Cyber-Bereich, nicht verschließen“, so Doskozil.

Unter der Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, angeführt vom Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer, sowie dem Chef des Generalstabes, General Othmar Commenda, betonte der Kommandant der Landstreitkräfte, Generalleutnant Franz Reißner, in seiner Rede den positiven Ruck, der in den Streitkräften spürbar ist: „Der Dienst in den Streitkräften ist seit der Amtsübernahme durch Herrn Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, Hans Peter Doskozil, von umfangreichen positiven Veränderungen für das Bundesheer zur Gewährleistung der Sicherheit Österreichs im europäischen Verbund gekennzeichnet.“

Umgliederung für die Zukunft

Von der Umgliederung betroffen sind vor allem die Elemente Luftraumüberwachung und der Luftunterstützung. Diese wurden aus den Landstreitkräften herausgelöst und gehören nun dem Kommando Luftstreitkräfte an, das sich in Salzburg/Wals befindet. Darüberhinaus wurden die beiden Führungsunterstützungsbataillone in das Kommando Führungsunterstützung & Cyber Defence eingegliedert. Auch das Jagdkommando hat seine bisherige Heimat verlassen und wird nun vom Ministerium direkt geführt.

Das Kommando Landstreitkräfte hat nicht nur Truppenkörper und Verbände abgegeben, es hat auch neue dazubekommen: die Heerestruppenschule und das Kommando ABC-Abwehr. Letzteres befindet sich im Verband des Kommandos Schnelle Einsätze.

Die neuen Strukturen des Bundesheeres

-Kommando Landstreitkräfte-


09.01.2017

Video: Ausbildungskooperation HUAk-Bundeswehr

            

Bild clicken zum Abspielen


Weitere Informationen


14.12.2016

Theorie trifft Praxis bei Vierten

Am 13. Dezember 2016 besuchte der 21. Generalstabslehrgang die 4. Panzergrenadierbrigade. Der Besuch bildete für die Teilnehmer auch gleichzeitig den Abschluss der Ausbildung auf der Ebene des kleinen Verbandes (Bataillon) und den Beginn der Ausbildung auf Ebene Brigade.

Demzufolge war es für die Lehrgangsteilnehmer interessant mehr über Wesen der nunmehr einzigen mechanisierten Brigade, der schweren Brigade des Bundesheeres, zu erfahren und diese besser kennenzulernen.

Ziel und Zweck des Besuchs war es, die Grundlagen im Bereich der Taktik und Führung für die Ausbildung auf Ebene der Brigade zu schaffen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Möglichkeiten verschiedener Führungseinrichtungen der Brigade gelegt. Deswegen wurden am Fliegerhorst Vogler in Hörsching ein vorgeschobener Gefechtsstand und eine bewegliche Befehlsstelle aufgebaut und betrieben. Personal stellte vor Ort den Aufbau dar und erklärte detailliert interne Abläufe. Zusätzlich wurde in Möglichkeiten und Mittel der Aufklärungstruppe eingewiesen und der Gefechtsstand des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4 aus Allentsteig präsentiert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der erstmals auf Ebene der Brigade zum Tragen kommt, ist der sogenannte Aufklärungs- und Wirkungsverbund. Dabei geht es um die Schaffung eines möglichst detaillierten Lagebildes, die mannigfachen Wirkmöglichkeiten und schließlich die Wirkungsauswertung nachdem Ziele, beispielsweise mit Artillerie, bewirkt wurden. Das Fachpersonal der 4. Panzergrenadierbrigade stellte diesen Prozess klar und verständlich dar und ermöglichte so einen tiefen Einblick für die Lehrgangsteilnehmer.

Kurzweiliger Ablauf

Nachdem der Lehrgang durch den Brigadekommandanten, Oberst des Generalstabsdienstes Stefan Fuchs, begrüßt wurde, folgte eine gediegene Einweisung in die Brigade selbst, in die aktuellen Herausforderungen und die Aspekte der Führung, bezogen auf die Führungseben der Brigade. Der Kommandant des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4, Oberstleutnant Rainhard Lemp, wies in die Systematik des Aufklärungs- und Wirkungsverbundes ein. Ein theoretischer Input in den Aufbau und die internen Abläufe in den vorgeschobenen Gefechtsstand und die bewegliche Befehlsstelle der Brigade leitete zum praktischen Teil an die errichteten Führungseinrichtungen über.

Der zweite Teil des Tages war geprägt durch das praktische Erfahren der theoretischen Lehrinhalte des Vormittages. Die Lehrgangsteilnehmer konnten sich intensiv mit dem Fachpersonal über alle Aspekte der Führung, bezogen auf die zur Verfügung stehenden Mittel im Gefecht, austauschen. Ein abschließendes Gespräch und kameradschaftlicher Austausch mit dem Brigadekommandanten und dem Chef des Stabes der 4. Panzergrenadierbrigade, Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Alexander Hönig, bildete den Abschluss eines lehreichen und interessanten Tages bei der 4. Panzergrenadierbrigade.

-hst-


07.12.2016

Neuer Oberbefehlshaber

Seit Dienstag, 06. Dezember 2016, steht es fest: Der nächste Bundespräsident von Österreich und Oberbefehlshaber des Bundesheeres heißt Alexander Van der Bellen.

Die offizielle Angelobung findet am 26. Jänner 2017 statt. 

Wahlergebnis im Detail

Bundespräsidentenwahlen der 2. Republik

-red-


05.12.2016

Simulatorübung in der Schweiz

Offiziere des 21. Generalstabslehrgangs, des Führungslehrgangs 1, Soldaten der Heerestruppenschule sowie Offiziere und Unteroffiziere der 4. Panzergrenadierbrigade nahmen vom 28. November bis 2. Dezember 2016 an einer simulationsgestützten Übung in Thun teil.

Dabei hatten sowohl die Kursteilnehmer als auch die Angehörigen der Streitkräfte die Möglichkeit vorhandenes Wissen zu festigen und in die Praxis umzusetzen.

Fähigkeiten in der Kernkompetenz

Nur was möglichst real und praktisch geübt wird, kann im Bedarfsfall auch umgesetzt werden. Der elektronische Taktiksimulator für mechanisierte Truppen in Thun bietet den Übungsteilnehmer die Möglichkeit theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. Durch die realistische und gefechtsnahe Simulation arbeiten die Teilnehmer unter einsatznahen Bedingungen.

Das Schwergewicht der Ausbildung liegt einerseits bei der Anwendung der Prinzipien des Kampfes der verbundenen Waffen und andererseits bei der Führung der Truppen im Gefecht mithilfe normierter Abläufe in der beweglichen Befehlsstelle. Diese wurde, ebenso wie die Kampffahrzeuge der Kompaniekommandanten, realitätsnah mit einem Kampffahrzeug dargestellt.

Steigerung der Führungsleistung

Sowohl in den Planungsphasen als auch im laufenden Gefecht wurde die Führungsleistung durch die standardisierte Zusammenarbeit der einzelnen Funktionen verbessert. Qualitativ hochwertige Entscheidungen in der geforderten Zeit zu treffen, stellte die Richtschnur des Handelns dar. Durch die Bildung von zwei identen Kampfgruppen und das Üben auf Gegenseitigkeit entstand ein dynamischer Übungsablauf. Dieser forderte die Teilnehmer in ihrer Führungsrolle und verlangte von ihnen das Treffen von schnellen und fundierten Entscheidungen.

Umfassender Ausbildungsansatz

Durch die gezeigte Leistung des Generalstabslehrgangs konnte das Niveau der vorangegangenen theoretischen und praktischen Ausbildung bestätigt werden. Die Kombination von theoretischem Wissen einerseits und der praktischen Anwendung andererseits, verlangte von den Lehrgangsteilnehmern eine breite und umfassende Auseinandersetzung mit den an sie gestellten Aufgaben. Eine fordernde Ausbildung und der Blick über den eigenen Tellerrand können die Offiziere auf die Herausforderungen im Beruf vorbereiten.

Hauptmann Markus Dock-Schnedlitz ist Teilnehmer des 21. Generalstabslehrganges.


30.11.2016

Ausbildungskooperation mit der Deutschen Bundeswehr

Die Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) in Enns bildet seit zehn Jahren qualifizierte Unteroffiziere der Deutschen Bundeswehr im Stabsdienst aus.

Im Jahr 2006 wurde bei Fachgesprächen auf Kommandantenebene die Idee geboren, besonders qualifizierte Unteroffiziere der Deutschen Bundeswehr, die für eine Laufbahn als Offizier vorgesehen sind, an der HUAk auszubilden. Am Anfang war es nur für einige Teilnehmer des Stabsmanagerlehrganges der "Schule für Feldjäger und Stabsdienst" möglich an der gemeinsamen Ausbildung teilzunehmen. Mittlerweile hat sich dieses Vorhaben zu einem der größten Kooperationsprojekte des Österreichischen Bundesheeres im Bereich der Ausbildung entwickelt.

Heuer wurden bereits 18 Lehrgangsteilnehmer im Stabsdienst ausgebildet. 52 weitere Offiziersanwärter nehmen vom 28. November bis 2. Dezember 2016 an einer gemeinsamen Stabsübung in Enns teil. Dabei wird zwei Tage lang ein Szenario eines multinationalen Bataillons bearbeitet. Einsatzerfahrene Ausbilder und Stabstrainer fordern mit computerunterstützten Simulationen auf der Grundlage realistischer Bedrohungsszenarien die Auszubildenden und bringen ihre eigenen Erfahrungen ein.

Am Abend des 30. November 2016 wurde bei einem Festakt die zehnjährige Kooperation mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie Vertretern der Streitkräfte von Österreich und Deutschland gewürdigt.

-red-


29.11.2016

Demonstration „Neue Technologien im Katastropheneinsatz“

Am 23. November 2016 wurden in Lieboch Ergebnisse „Neuer Technologien im Katastropheneinsatz“ aus Forschungsprojekten der EU einem ausgewählten Teilnehmerkreis präsentiert.

Dazu konnten im Gemeindesaal der Marktgemeinde Lieboch Vertreter aus Italien (Italienischer Zivilschutz), Norwegen (ANSUR Technologies), Deutschland (Johanniter) und den Vereinten Nationen - vertreten durch das Technische Hilfswerk aus Deutschland, sowie Österreich mit dem Bundesministerium für Inneres, Land Steiermark/Abt Katastrophenschutz, ÖRK/Landesverband Steiermark sowie der Ortsstelle Lieboch, Samariterbund Steiermark, Lawinenwarndienst, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Stadt Graz und dem Steirischen Zivilschutzverband begrüßt werden.

Während des gesamten Tages wurden einerseits verschiedene Applikationen für Smartphones, aber auch Live Web Karten und der Einsatz von Drohnen demonstriert. Mit diesen speziellen Applikationen werden seit Jahren weltweit Ersterkundungen nach Großkatastrophen durchgeführt, Daten, Videos und sonstige Erkundungsergebnisse in beinahe Echtzeit ggf. auch über Satelliten übertragen, in der Koordinationszentrale erfasst, analysiert und eine entsprechendes, operatives Lagebild erstellt, sowie Entscheidungen für das weitere Vorgehen damit vorbereitet.

Diese Lösung gelangte bereits bei Großkatastrophen in Pakistan, Haiti, Äthiopien, Nepal, Zypern, Südsudan, Indonesien, Hongkong etc., zum Einsatz und wurde von den Teilnehmern als rasches Informationsgewinnungsinstrument empfunden, das einfach zu bedienen ist, für das es sicherlich im Inland – und Ausland Einsatzmöglichkeiten gibt (Zivilschutz, Polizei, Militär, Zivile Firmen).

-sgl-


28.11.2016

Hackerangriff

In der Nacht vom 27. auf den 28. November 2016 wurde die offizielle Website des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport zum Ziel eines Hacker-Angriffes.

Bei dem „Angriff auf das Bundesheer“ handelte es sich um eine DDOS-Attacke. Dabei wird ein Server mit tausenden Anfragen „bombardiert“, was zu einem Zusammenbruch des Systems führt. Als Folge war die Bundesheer-Website für mehrere Stunden nicht verfügbar.

Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass dieser Angriff gezeigt habe, dass das System gut geschützt sei und die Hacker nur bis zur „Eingangstüre“ vordringen konnten. Diese konnte jedoch nicht geknackt werden, weshalb auch die kritischen Systeme verschont blieben.

Bereits am Freitag, dem 25. November, gab es einen Hackerangriff auf die Website des Außenministeriums, der laut Ministerium aus der Türkei ausgeführt wurde. Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Attacken gibt ist unklar. Ermittlungen des Führungsunterstützungszentrums und des Abwehramtes laufen.

www.bundesheer.at

TD-Artikel zum Thema: Jeder ist verletzbar

-red-