Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

22.08.2017

Bundesheer-Fahrzeuge "unterm Hammer"

Am Mittwoch, dem 6. September 2017, lädt das Dorotheum ab 10 Uhr zu einer Auktion ins Fahrzeug und Technik Zentrum nach Wien-Vösendorf.

Dabei warten mehr als 250 Fahrzeuge auf einen neuen Besitzer. Neben zivilen Fahrzeugen werden auch ehemalige Fahrzeuge des Österreichischen Bundesheeres zu ersteigern sein. 22 LKW Steyr 12M18, 3 Puch G, 2 Mercedes Sprinter Allrad-Busse und 7 zwei- und dreiachsige Pinzgauer - alle in der typischen Bundesheerlackierung - kommen unter den Hammer.

Die Besichtigung der Fahrzeuge ist ab 30. August direkt im Dorotheum Fahrzeug und Technik Zentrum in Wien-Vösendorf möglich. Der Online-Katalog ist ab sofort verfügbar.

-RedTD-

Link: www.dorotheum-fahrzeuge.com 


18.08.2017

Einsatz am Brenner

70 Soldaten unterstützen seit dem 17. August 2017 die Polizei bei Grenzsicherungsaufgaben am Brenner.

Sie helfen vor allem dabei, Züge zu kontrollieren und Schwerpunktkontrollen im Tiroler Hinterland durchzuführen.

Der Einsatz wird nicht direkt an der Grenze durchgeführt, da das Schengen Abkommen für den Brenner weiter in Kraft ist. 

Weiterführende Informationen: 


-red-


14.08.2017

Miliz-Gütesiegel für Unternehmen

Als Teil der Aufwertungsstrategie für die Miliz, können sich engagierte Unternehmen und Organisationen um das Miliz-Gütesiegel bewerben.

Arbeitergeber zeigen mit dieser Auszeichnung, Rücksicht auf die Bedürfnisse von Milizsoldaten zu nehmen. Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung durch flexible Arbeitszeiten. Mehr als 100 Unternehmen und Organisationen haben sich bereits um das Gütesiegel beworben. 

Weitere Informationen zum Gütesiegel.

-red-


11.08.2017

Spendenaufruf erfolgreich

Im Mai wurde beim achtjährigen Christoph Leber Diabetes diagnostiziert, für den notwendigen Diabeteshund benötigte die Familie rund 30.000 Euro.

Durch Spendensammlungen, unter anderem im Bundesheer, konnte das Ziel sogar übertroffen werden: Insgesamt wurden 68.121,51 Euro gespendet. Oberstabswachtmeister Josef Leber, der Vater von Christoph, nahm das Geld für die Ausbildung des Diabeteshundes entgegen, der Rest wurde an den karitativen Verein "Murfeld Adventlauf" übergeben.

-red-


08.08.2017

Hilfe nach Unwetter

Nach den schweren Unwettern in der Obersteiermark, hilft das Bundesheer bei den Aufräumarbeiten. 

Gestern Abend sind zur Unterstützung 90 Soldaten des Pionierbataillon 1 aus Villach angerückt. Mit schwerem Pionier-Gerät werden Straßen geräumt, Brücken gebaut und Flussläufe freigemacht. Zum Einsatz kommen mehrere Bagger, ein Kran-LKW und vier Kipper. 

Wie lange der Assistenzeinsatz dauern wird, ist vorerst noch unklar. 

Weitere Informationen:

Katastropheneinsatz in der Steiermark und in Salzburg (Bundesheer.at)

-red-


07.08.2017

Größte Angelobung des Jahres in Oberösterreich

Am 4. August 2017 leisteten rund 400 Grundwehrdiener der Garnisonen Hörsching, Wels und Freistadt ihr Treuegelöbnis am Gmundner Rathausplatz.

Als besondere Überraschung legte vor dem Einmarsch der Soldaten eine Pionierfähre mit einem Leopard 2A4 vor dem Rathausplatz an. Der Kampfpanzer war nicht nur die Kulisse für die Angelobung, die von der Militärmusik Salzburg musikalisch untermalt wurde - er diente auch dem Solotrompeter als schwimmende Bühne während des "Großen Österreichischen Zapfenstreichs".

-red-


02.08.2017

Sturmgewehre für die Truppe

Zum 40-jährigen Jubiläum des Sturmgewehres 77 (StG77) übergab Verteidigungsminister Doskozil das neueste Modell der Waffe an Soldaten der Kaderpräsenzeinheiten und an die Militärstreifen.

Das neue StG 77 ist eine Weiterentwicklung des 1977 eingeführten Sturmgewehres. Das neue Gehäuse lässt sich über Schienen mit Zusatzkomponenten aufrüsten und entspricht damit den Anforderungen von Spezialeinheiten. 

Hier gibt es weitere Informationen.


01.08.2017

Deutsche und österreichische Soldaten pflegen Kriegsgräber

Von 17. bis 28. Juli 2017 waren neun Offiziere und Offiziersanwärter der Universität der Bundeswehr in München (UniBwM) und sechs Soldaten des Wiener Gardebataillons mit der Kriegsgräberpflege auf dem Wiener Zentralfriedhof betraut.

Sieben Frauen und zwei Männer der UniBwM standen unter dem Kommando von Oberleutnant Deborah Urban von der Bundeswehr, die auch die österreichischen Soldaten, eine Frau Korporal und zwei Rekruten, betreute. Die fachdienstliche Unterstützung erhielten sie vom Österreichischen Schwarzen Kreuz (ÖSK) und vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK).

Alljährlich kümmern sich Soldaten der Deutschen Bundeswehr und des Österreichischen Bundesheeres im Rahmen eines Friedens-Projektes um die Gräber und gedenken der Opfer. Dabei werden Grabsteine gereinigt und die Namensschriftzüge erneuert. So werden die Opfer dem Vergessen entrissen und deren Schicksal lebendig gemacht.

Auf dem 330.000 Gräbern umfassenden Wiener Zentralfriedhof (WZF) befinden sich u. a. zahlreiche Gedenkstätten und Kriegsgräber. Dazu zählen die Anlage für Kriegsopfer des Ersten Weltkrieges, betreut vom ÖSK, und jene für die Gefallenen des Zweiten Zweiten Weltkrieges, betreut vom VDK.

Am letzten Tag des Einsatzes erfolgte ein feierliches Totengedenken mit einer Kranzniederlegung. Die Soldaten der Bundeswehr trugen Worte des Gedenkens in deutscher, englischer und französischer Sprache vor. Die Angehörigen des österreichischen Gardebataillons standen als Ehrenposten Spalier. Eine Jugendgruppe des VDK unter Führung des Landesverbandes Thüringen besuchte die Zeremonie.

Die Jugendlichen aus allen Teilen der EU sowie aus Russland und der Ukraine lösten die Soldaten bei der Gedenkarbeit und zur Fortführung der Renovierungsarbeiten an den Gräbern ab. Ihr Einsatz im Wiener Zentralfriedhof ist bis Mitte August 2017 geplant und wird auch einen kulturellen Beitrag einschließlich Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen umfassen.

Das ÖSK überreichte für den beendeten Einsatz der zum Studium nach München bzw. zum Militärkommando Wien zurückkehrenden Soldaten eine Anerkennungsurkunde über die geleisteten Dienste.

Alexander Barthou


18.07.2017

Ergebnisse Militärischer Fünfkampf

Heeressportler aus der ganzen Welt traten von 11. bis 14. Juli in Wiener Neustadt im Militärischen Fünfkampf an. 172 Soldaten aus 18 Nationen nahmen am "Maria-Theresien-Turnier" teil.

CISM-Turnier

In den Disziplinen Schießen, Hindernislauf, Hindernisschwimmen, Handgranatenwerfen und Geländelauf traten die Teilnehmer aus Europa, Russland sowie Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Der Sieg in der allgemeinen Klasse der Frauen ging an Sara Hjalager aus Dänemark, bei den Männern setzte sich Sergei Alpatov aus Russland durch. Bester Österreicher wurde Korporal Phillip Eibl auf Platz 8. In der Kategorie "Newcomer" holte Korporal Mario Seyser den zweiten Platz. Die Teamwertungen der Männer und der Frauen gingen beide an Russland, bei den Männern belegte Österreich den dritten Platz.

Ergebnisse CISM-Turnier

Herren-Einzel
1. Sergei Alpatov (Rus)
2. Aleksei Krylov (Rus)
3. Aliaksandr Vasileuski (Blr)

Herren-Mannschaft
1. Russland
2. Weißrussland
3. Österreich

Herren-Newcomer
1. Ivan Driukhanov (Rus)
2. Mario Seyser (Aut)
3. Kristoffer P. Skonnord (Nor)

Damen-Einzel
1. Sara Hjalager (DEN)
2. Evgeniia Aksenova (Rus)
3. Liudmila Egorova (Rus)

Damen-Mannschaft
1. Russland
2. Dänmark
3. Schweden 

Damen-Newcomer
1. Martyna Adamczyk (Pol)
2. Maryam Alansari (Brn)
3. Zaneta Bogusz (Pol)

Heeresmeisterschaft-Einzel

Parallel zu dem CISM-Turnier wurde die Heeresmeisterschaft-Einzel im Militärischen Fünfkampf in Wiener Neustadt und Umgebung ausgetragen. Diese wurde erst beim letzten Bewerb, dem Geländelauf entschieden. Dieser wird nach der "Gundersen-Methode" gestartet. Das bedeutet, der erste Läufer, der die Ziellinie überquert, ist gleichzeitig der Gesamtsieger, denn gestartet wird gemäß den Zeitabständen der letzten Zwischenwertung.

Einzelergebnisse Heeresmeisterschaften

Allgemeine Klasse Frauen
1. Apollonia Fischer

Allgemeine Klasse Männer
1. Christoph Gärtner
2. Dieter Macher
3. Stefan Wibmer

-red-


12.07.2017

Weltcup-Siegerin aus Österreich

Zugsführer Magdalena Lobnig, Heeres-Leistungssportzentrum Faak/See, hat als erste Österreicherin den Ruder-Weltcup der Damen gewonnen. In Luzern auf dem Rotsee genügte ihr ein dritter Platz, um sich den Gesamtsieg im olympischen Einer zu sichern.

Am Ende hatte die 26-jährige Kärntnerin drei Punkte Vorsprung auf die Schweizerin Jeannine Gmelin, die sich in Luzern den Tagessieg holte. 

-red-