Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

17.03.2021

Hilfsgüter für den Libanon

In Kooperation mit der Hilfsorganisation „artists for children“ transportierte das Bundesheer mit einer C-130 „Hercules“ über vier Tonnen Material in den Libanon.

Infolge der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020 wurden tausende Familien obdachlos. Unmittelbar nach der Katastrophe entsandte das Bundesheer einen Experten für internationale Katastrophenhilfeeinsätze in den Libanon um die Bewältigung der Explosionsauswirkungen zu koordinieren. Die Nahrungsmittel und Unterrichtsmaterialien sind für über 100.000 Kinder.

-red-


03.03.2021

Jägerbataillon 25 trainiert den luftbeweglichen Einsatz

Seit 1972 ist die Ausbildung mit Hubschraubern die Kernkompetenz des Klagenfurter Jägerbataillon 25, dem Luftlandeverband im Bundesheer.

Die Zusammenarbeit mit Hubschraubern ist fordernd und muss regelmäßig geübt werden. Aus diesem Grund führte das Klagenfurter Jägerbataillon 25, der Luftlandeverband der 7. Jägerbrigade, Luftlandeausbildungen durch. Diese fanden vom 1. bis 5. Februar 2021 mit 50 Berufs- und Zeitsoldaten sowie vom 8. bis 12. Februar mit etwa 90 Soldaten in den Bezirken Klagenfurt, Klagenfurt Land, Feldkirchen und St. Veit statt. 

Vor allem das Einweisen der Hubschrauber, die Annährung, sowie das rasche Auf- und Absitzen standen bei der Ausbildung im Vordergrund, aber auch der Transport von Soldaten, Waffen und Ausrüstung sowie das ABC-Luftspüren wurden trainiert. Mitte Februar erfolgte auch die Fortbildung der Heeresflugretter. Mit Flügen bei Tag und Nacht konnten die Soldaten ihre Erfahrung und ihr Können ausbauen, um dieses bei Einsätzen im In- und Ausland anwenden zu können. Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation werden alle Soldaten vorab mittels PCR-Test getestet. Nur jene mit einem negativen Testergebnis nahmen mit FFP2-Schutzmaske während der Flugphasen an der Ausbildung teil.  

-red-


01.03.2021

654 neue Unteroffiziere

Am 26. Februar 2021 fand in Enns die Ausmusterung von 654 neuen Unteroffizieren, davon 41 Frauen, statt.

553 Berufssoldaten und 101 Milizsoldaten musterten als „Wachtmeister“ aus. Der Festakt für die Berufs- und Milizsoldaten erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landtagspräsidenten von Oberösterreich Wolfgang Stanek und Generalstabschef Robert Brieger auf dem Sportplatz der Towarek-Schulkaserne in Enns. 169 der Berufs- und Milizsoldaten (davon zwölf Frauen) stammen aus Niederösterreich, 89 Teilnehmer (davon fünf Frauen) aus der Steiermark, Oberösterreich mit 72 Soldaten (sechs Frauen) und 58 Männer und fünf Frauen aus Salzburg. Die verbleibenden Unteroffiziere stammen aus Tirol (45 Soldaten, davon eine Frau), dem Burgenland mit 25 Männern und vier Frauen sowie Vorarlberg mit 19 Männern. Jahrgangsbester ist der gebürtige Oberösterreicher, Zugsführer Jonas Kager, vom Panzerstabsbataillon 4 aus Hörsching. Er konnte mit neun Auszeichnungen seine Ausbildung abschließen.

-red-


25.02.2021

Neuer Bachelorlehrgang zum IKT-Offizier

Digitale Funksysteme und komplexe Computernetzwerke erhöhen Führungs- und Einsatzfähigkeit, Effektivität und Effizienz. Gleichzeitig nehmen die Komplexität und die Risiken durch Angriffe auf IKT-Systeme zu.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, wurde der neue Fachhochschul-Lehrgang für militärische informations- und kommunikationstechnologische Führung gemeinsam mit der Theresianischen Militärakademie gestaltet. Während des dreijährigen Bachelorstudiums werden die Offiziersanwärter zu Experten für den Einsatz von IKT-Systemen, der Elektronischen Kampfführung (ELOKA) und zu Spezialisten für den Betrieb und die Überwachung von militärischen Einsatznetzwerken. Die Zugangsvoraussetzungen sind die Kaderanwärterausbildung 1 und Kaderanwärterausbildung 2 sowie die Truppenoffiziersausbildung (IKT-Offizier). Der Studiengang wird voraussichtlich im Herbst 2022 beginnen. Der Einstieg in die Offiziersausbildung muss daher im September 2021 erfolgen. Der Bedarf liegt bei 15 bis 20 Offizieren pro Jahr.

Weitere Information

-red-


24.02.2021

Robert Kratky erhält Militär-Anerkennungsmedaille

Für seinen Einsatz um das Bundesheer verlieh Bundesministerin Klaudia Tanner dem Ö3-Moderator die militärische Auszeichnung.

In den vergangenen vier Jahren tauchte der Radiomoderator und Gefreiter des Reservestandes in die unterschiedlichsten Bereiche des Bundesheeres ein. Über 4,3 Millionen Views auf Facebook und 1,6 Millionen Klicks auf YouTube wurden alleine durch die Serie „Tagwache mit Kratky“ generiert. Die Videos wurden sowohl national als auch international ausgezeichnet: Gold beim „Austria Video Award“ 2019 sowie Silber beim „Best of Content Marketing“ in Hamburg. 2020 kam der „German Brand Award“ hinzu. Insgesamt entstanden in der Zusammenarbeit mit Kratky 33 Videos für die Serien „Tagwache mit Kratky“ und „Heer g’schaut“.

-red-


23.02.2021

Historischer Erfolg: Lisa Hauser ist Biathlon-Weltmeisterin

Am Biathlon-Sporthimmel funkelt ein neuer Stern.

Heeressportlerin Lisa Hauser holte beim Massenstart der Biathlon-WM am 20. Februar 2021 in Pokljuka (Slowenien) den Sieg. Hauser ist die erste rot-weiß-rote Biathletin überhaupt die einen Weltmeistertitel erobern konnte. Mit zwanzig Treffern diktierte sie das 12,5 km lange Rennen vom Beginn an und schaffte es schließlich mit mehr als 20 Sekunden Führung ins Ziel. Ausschlaggebend für den Sieg war nicht nur ihre sehr gute Laufform, sondern auch ihre fehlerfreie Schießleistung. Vor ihrem Triumph hatte Hauser bereits Silbermedaillen in der Mixed-Staffel und in der Verfolgung erzielt. Bereits der Vizeweltmeistertitel im Jagdrennen war historisch. In der 37-jährigen Geschichte von Frauen-Weltmeisterschaften konnte bisher nur Andrea Grossegger im Jahr 1984 eine Medaille erzielen.

-red-


20.02.2021

Corona-Notstand: Bundesheer hilft Slowakei

In der Slowakei hat sich die Corona-Situation so dramatisch zugespitzt, dass Bratislava die EU um Unterstützung gebeten hat.

Österreich hat der Slowakei seine Unterstützung zugesichert. Aus dem Verteidigungsministerium heißt es, dass vier bis fünf Ärzte sowie sechs bis acht diplomierte Krankenpfleger gestellt werden können. Wie der Kurier berichtet, ist die Slowakei im Vorjahr glimpflicher als die meisten anderen EU-Staaten durch die Krise gekommen. Seit dem Herbst 2020 steigen die Infektionszahlen aber wie die Zahl der Corona-Toten dramatisch an.

-red-


18.02.2021

Investitionsstau wird abgebaut

Das gesteigerte Budget 2020 erlaubt für 2021 die Fortführung des Erneuerungskurses des Bundesheeres.

Hilfe aus der Luft

Für die Hilfe aus der Luft wurde im September 2020 der Kauf von 18 Hubschraubern des Typs „Leonardo AW169M“ entschieden. Ab 2022 sollen die neuen Flugkörper in den Dienst gestellt werden. Die Beschaffungskosten betragen 300 Millionen Euro. Modernisierungen stehen bei den S-70 „Black Hawk“ an. Ab 2021 soll die Flotte um einen Black-Hawk und 2022 um zwei weitere Stück auf insgesamt 12 Stück anwachsen. 

Ausrüstung und Bewaffnung

Der Tarnanzug wird in den nächsten Jahren mit etwa 4.000 Stück pro Jahr verstärkt zulaufen und den bisherigen Kampfanzug ersetzen. Für die Miliz wurden 18.000 neue Helme gekauft. Knapp 5.000 Stück des Sturmgewehrs 77 werden durch neue Optiken zeitgemäß modernisiert – die Stückzahl soll zudem angehoben werden. Rund 2.000 Nachtsichtbrillen befinden sich derzeit in der Auslieferung. 

Geschützte Mobilität

In Auftrag gegeben wurde der Ausrüstung mit 30 Stück des Radpanzers „Pandur Evolution“ sowie 16 Stück Allschutztransportfahrzeugen „Dingo 2“ für den logistischen Dienst. Der Zulauf der Panzer wird 2022 erwartet. Die überfällige Modernisierung der Kampfpanzer „Leopard 2A4“ und der Schutzpanzer „Ulan“ beginnt 2021. 

ABC-Abwehr und Sanitätsunterstützung

Alle 55.000 in Dienst gestellten Soldaten erhalten neue ABC-Schutzmasken sowie Schutzbekleidung. Fünf neue Löschfahrzeuge und zwei fernlenkbare Löschroboter werden für die Übungsplätze und militärische Flughäfen beschafft. Im Sanitätsbereich werden 40 handelsübliche und 21 geschützte Sanitäts- und Notarzt-/Notfall-Transportfahrzeuge für die Truppe gestellt.

Katastrophenschutz

2020 wurden neue Tauchgeräte, Radlader und Anhänger, vier JCB 15 Tonnen-Radlader, über 30 Boots-, Tieflade- und Seitenkippanhänger, über 200 Minensuch- und Pioniertauchgeräte sowie ein weiterer Infanteriesteg) der Truppe übergeben. 2021 wird die LKW-Flotte durch neue 72 leichte und 24 mittlere leistungsfähige Bergefahrzeuge sowie 35 Abschubsysteme ergänzt. Kernpunkt im Landbereich ist die Beschaffung von vorerst vier leistungsfähigen Pionier-/Bergepanzern. Die Wasserbeweglichkeit des Bundesheeres wird durch die Modernisierung der restlichen 14 M-Boote zum Fährenbau unterstützt.

Cyber und IKT-Bereich

Die Maßnahmen im Bereich Cyber und im IKT-Bereich werden erhöht. Durch die Einführung des „Tactical Communication Networks“ sowie der Modernisierung des bundesheereigenen Richtfunknetzes wird nicht nur der Schutz der eigenen Systeme gewährleistet, sondern auch eine Unterstützungsmöglichkeit für Angriffe im Cyber-Raum sowie die Herstellung einer weitgehenden Autarkie, um im Krisenfall die Kommunikation zu ermöglichen.

Überwachungs- und Aufklärungsfähigkeiten

Die Abwehr von Drohnen wird auch 2021 umfassend verstärkt und erprobt. Das Beschaffungsverfahren von „Micro UAV“, „Mini UAV“ und „taktischen UAV“-Systemen wird eingeleitet.

-red-


15.02.2021

Bundesheer verstärkt den Assistenzeinsatz in Tirol

Seit dem 12. Februar 2021 verstärken 650 Soldatinnen und Soldaten die Assistenzkräfte in Tirol bei den Massentestungen, dem Contact Tracing sowie bei den Einreise- und Ausreisekontrollen.

Die zusätzlichen Kräfte kommen aus Einheiten und Verbänden Tirols, Kärntens und der Steiermark. Bereits am 10. Februar 2021 trafen 150 Einsatzkräfte des Führungsunterstützungsbataillon 2, der 6. Jägerbrigade und Teile der Luftraumüberwachung in Tirol ein. Sie verstärken den Einsatz an der Staatsgrenze und unterstützen beim Contact Tracing.

-red-


03.02.2021

Stellungsuntersuchungen nur mit negativem COVID-19-Test

Die weiterhin angespannte Corona-Krise verlangt nach verschärften Maßnahmen bei der Stellungsuntersuchung.

Zusätzlich zum Eingangsscreening, der Vergrößerung der Personenabstände, Tragen der FFP2-Maske und Einbahnregelungen werden alle Stellungspflichtigen vor Betreten des Stellungshauses einem COVID-19-Schnelltest unterzogen. In Linz werden jene Stellungspflichtigen, die bereits am Vortag vor 1700 Uhr anreisen, gebeten, den Schnelltest in der Teststation Design Center zu erledigen. Stellungspflichtige, die am Vortag der Untersuchung zwischen 1700 und 2200 Uhr anreisen, werden im Stellungshaus einem Schnelltest unterzogen.

-red-