Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

22.10.2019

EU-Übung mit österreichischer Beteiligung in der Karibik

Von 10. bis 18. September 2019 fand mit dem Manöver „Caribbean Coast 2019“ erstmals eine internationale Katastrophenschutzübung außerhalb der EU in der Karibik statt.

Als fiktives Szenario wurde ein Vulkanausbruch mit einem nachfolgenden Tsunami und verheerenden Auswirkungen auf die Insel Saba angenommen. Die Europäische Union probte damit erstmals den Katastropheneinsatz in einem Risikogebiet außerhalb Europas und setzte dabei ein Union Civil Protection Team, ein Technical Assistance Support Team und verschiedene Skeleton-Module ein.

An der Übung waren insgesamt 38 internationale Katastrophenschutzexperten, 85 Experten des EU-Zivilschutzes, des UNDAC-Unterstützungsteams und der EU-Katastrophenschutzmodule und 85 Rollenspieler aus zwanzig Nationen beteiligt. Das ÖBH entsendete zu diesen Übungen ein einsatzerprobtes AFDRU (Austrian Forces Desaster Relief Unit)-Skeleton-Team mit sechs Personen, das die Leitung der Urban Search and Rescue Coordination Cell übertragen bekam.

Das Manöver fand gleichzeitig auf den fünf Karibikinseln der Niederländischen Antillen Curacao, Bonaire, Saba, Sint Maarten und Sint Eustatius statt. Für die Durchführung und Koordinierung der einzelnen Einheiten musste ein großer logistischer Aufwand betrieben werden, da die Inseln geographisch bis zu 1.000 km voneinander entfernt sind. Die beiden „Plug-In-Exercises“ wurden von einem privaten Konsortium sowie von der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Landes Steiermark organisiert und vom ehemaligen Präsidenten der Offiziersgesellschaft Steiermark, Christian Resch, geleitet.

-red-


19.10.2019

20 Jahre Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement

Am 17. Oktober 2019 feierte das Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) an der Landesverteidigungsakademie in Wien unter Beisein von Verteidigungsminister Thomas Starlinger und anderen ranghohen Besuchern auch aus der zivilen Forschungswelt sein 20-jähriges Jubiläum.

Aus Anlass des politisch instabilen Jahrzehnts nach Ende des Kalten Krieges entstand das Bedürfnis nach einer systematischen Analyse der verwirrten Konfliktlage. „Je verworrener die Lage, desto analytischer“, so Verteidigungsminister Thomas Starlinger beim Pressegespräch. 1999 zog das Bundesheer aus diesem Bedürfnis die Konsequenz und gründete das IFK. Daraus ist heute eine über die Grenzen hinaus anerkannte Einrichtung in der sicherheitspolitischen Forschung und Analyse geworden.

Drei Hauptaufgaben stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Eine der Funktionen ist die sicherheitspolitische Beratung, ein Beitrag, der über das Bundesministerium für Landesverteidigung hinaus gefragt ist. Neben anderen Ministerien und öffentlichen Einrichtungen schätzen auch zunehmend Nichtregierungsorganisationen die Expertise des Institutes. Durch einen offenen Dialog und Diskurs wird auch inhaltlich ein gesamtstaatlicher Ansatz erreicht.

Die zweite Aufgabe ist die sicherheitspolitische Lehre. Dabei stehen nicht nur die eigenen Akademien des Bundesheeres im Zentrum. Kooperationen mit zivilen Universitäten – wie die bereits langjährig gelebte gemeinsame Lehrveranstaltung mit der Universität für Bodenkultur – sind ein Zeichen der Anerkennung für das Institut.

Als dritte Hauptaufgabe steht die Information der breiten Öffentlichkeit. Dabei werden unter anderem moderne Kommunikationskanäle wie Social Media genützt. Kompakte Medien wie der 4-seitige IFK-Monitor oder der Videoblog „Feichtinger kompakt“ machen dem breiten Publikum selbst komplizierte Fakten zugänglich. In Interviewbeiträgen für Fernsehen und Radio muss ein komplexer Sachverhalt in kurzer Zeit anschaulich erklärt werden.

Die Nachwuchsförderung und die Förderung von Netzwerken trägt zur Anerkennung als gesamtstaatlicher Thinktank bei. Neben dem bewährten strategischen Führungslehrgang mit rund 350 Absolventen haben bereits rund 200 Gastforscher einen zwei bis 14-monatigen Forschungsaufenthalt am Institut absolviert.

Durch diese breite Tätigkeit ist es dem IFK möglich, neue Themen zu behandeln, bevor diese auf der tagespolitischen Agenda erscheinen. Ein Beispiel sind die hybriden Bedrohungen, die mittlerweile einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind. Die Forschungsarbeiten dazu begannen bereits vor sechs Jahren.

„Krieg ist planbar aber nicht kalkulierbar“ und „Frieden kann nur von innen kommen“, so der Institutsleiter Brigadier Walter Feichtinger. Die Stabilisierung der politischen Situation nach einem gewaltsamen Konflikt und der Einsatz internationaler Akteure in einem Friedenseinsatz sind auch für die Forschung von vitalem Interesse. Dazu wir demnächst eine weitere Publikation veröffentlicht.

-red-


18.10.2019

Navigation Warfare und Virtual Reality im ÖBH

Am 16. Oktober 2019 demonstrierte das Institut für Militärisches Geowesen (IMG) gemeinsam mit zivilen Forschungspartnern am Truppenübungsplatz (TÜPL) Seetaler Alpe das Bedrohungspotenzial von Satellitennavigationssystemen und bot zusätzlich einen Einblick über die Verwendung von Virtual Reality zur Geländedarstellung.

Die Demonstration eines Angriffes auf GPS-Geräte hat einen entscheidenden Nachteil: alle Geräte im unmittelbaren Umfeld sind davon betroffen. Daher sind diese hochriskanten Angriffe nur unter strengen gesetzlichen Auflagen und in einer klar definierten Umgebung möglich. Der TÜPL Seetaler Alpe bietet dazu ideale Umfeldbedingungen.

Doch nicht nur der Ort ist wichtig – auch das Know-how. Dabei setzt das Bundesheer auf Kooperation. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt arbeitet das IMG mit den zivilen Partnern IGASPIN, Brimatech, Johanneum Research und TeleConsult Austria zusammen. Mit einem 18 Millionen Euro teuren Projekt aus dem Verteidigungsforschungsprogramm FORTE für ein Navigation Warfare Center strebt Österreich eine Vorreiterrolle in Europa an.

Spätestens seit der Jahrtausendwende ist mit der Abschaltung der künstlichen Signalverschlechterung die Satellitennavigation (SatNav) auch für die zivile Welt ein Thema. Mit dem Smartphone ist GPS im Alltag angekommen. Bis 2020 wird mit rund acht Mrd. Empfängern gerechnet. Sechs bis sieben Prozent des BIP sind von der SatNav abhängig. Dabei wird das offene und ungeschützte Signal für den Position-, Navigation-, and Timing-Dienst (PNT) verwendet. Nur rund 600.000 Empfänger – vorwiegend für das Militär – sind geschützt. Das bietet einige Möglichkeiten für einen gezielten Angriff. Navigation Warfare ist auf dem Gefechtsfeld angekommen. Und es funktioniert relativ einfach, wie die Vorführung zeigte.

„Jamming“ und „Spoofing“ sind nicht nur neue Schlagwörter. Dahinter steckt eine noch unterschätzte Bedrohung für die gesamte SatNav. Zum Stören von GPS-Signalen braucht es nur eine sehr geringe Störenergie. Die in mehr als 20.000 Kilometern über der Erdoberfläche kreisenden GPS-Satelliten verfügen nur über eine geringe Sendeleistung, die in etwa einer 40W-Glühbirne entspricht. Eine Ortung ist bei einem Jammer-Einsatz nicht mehr möglich.

Beim etwas aufwändigeren Verfahren „Spoofing“ sendet ein Störsender falsche GPS-Signale, simuliert also das Satellitensignal, um z. B. Fahrzeuge, Schiffe oder Flugzeuge auf den falschen Kurs zu leiten. Das Fatale dabei: Bei einem geschickten Einsatz merkt der Betroffene nicht einmal, dass er in die Irre geleitet wird. Bei der Livedemo konnte am GPS-Gerät nicht erkannt werden, ab wann das Signal tatsächlich übernommen wurde.

Neben den Bedrohungen für die Satellitennavigation wurde auch die Anwendung einer anderen Technologie gezeigt: Virtual Reality. Die gedruckte Karte ist in manchen militärischen Anwendungen nicht mehr ausreichend. Die dritte Dimension wird für die Geländedarstellung immer wichtiger. Mit auf dem Markt frei verfügbaren Rohdaten und handelsüblicher Hardware wird das Gelände nicht nur dargestellt, sondern ist auch interaktiv verwendbar. Taktische Zeichen können einfach in das Gelände platziert werden. Für Kommandanten ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten der Geländebeurteilung und der Planung des Einsatzes.

Mit dieser Informationsveranstaltung demonstrierte das Bundesheer die Bedrohungen für die Satellitennavigation durch relativ einfache technische Mittel. Durch die Kooperation mit zivilen Forschungspartnern gelingt es, in einigen Bereichen eine Vorreiterrolle einzunehmen.

-red-


14.10.2019

Platz 1 in der Handbike-Weltrangliste

Der Innviertler und Heeressportler Walter Ablinger erreichte den ersten Platz in der UCI Handbike-Weltrangliste in seiner Klasse und setzte sich damit gegen 112 Athleten aus 34 Nationen durch.

2019 feierte der Behindertensportler insgesamt elf Saisonsiege und erreichte 19 Podestplätze, die ihn zum besten Handbiker seiner Klasse machten. Zu Ablingers Highlights in diesem Jahr zählen die Weltcupsiege in Italien und Belgien sowie die Bronzemedaille bei den Paracycling-Weltmeisterschaften in Emmen (Niederlande).

Den sportlichen Erfolgen ging ein hartes Trainingsprogramm voraus, bei dem der Heeressportler heuer erstmals über 20.000 Rennkilometer zurücklegte. Seine Vorbereitung auf das kommende Jahr führt Ablinger derzeit in einem Trainingslager in Kroatien durch mit dem Ziel an den Paralympischen Spielen in Tokio teilzunehmen.

-red-


02.10.2019

IKT-Sicherheitskonferenz 2019

Am 1. und 2. Oktober 2019 fand im steirischen Fürstenfeld die diesjährige IKT-Sicherheitskonferenz statt.

Bei der vom Abwehramt organisierten Veranstaltung informierten Experten über die aktuelle Cyber-Lage in Österreich. Etwa 1.500 zugelassene Teilnehmer wurden unter anderem beim Thema Sicherheitslücken von Mikroprozessoren auf den neuesten Stand der Forschung gebracht sowie über fehlende Security-Maßnahmen in der Automobilindustrie unterrichtet. Auch die infrastrukturellen Folgen eines Blackouts auf die Versorgungssicherheit der Bevölkerung standen in diesem Jahr im Fokus der Konferenz.

-red-


01.10.2019

Tag der Sprachen 2019

Rund um den 26. September, dem „Tag der Sprachen“, finden in ganz Europa Veranstaltungen statt, bei denen die Sprache und das lebenslange Sprachenlernen im Vordergrund stehen.

Auch das Sprachinstitut des Bundesheeres (SIB) würdigte diesen Tag mit einer Festveranstaltung am 30. September 2019, die mit dem Titel „Sprache und Militär“ im Theatersaal der Wiener Akademie der Wissenschaften stattfand. Die heurige Veranstaltung stand im Zeichen von drei Jahrestagen: dem Fall des Eisernen Vorhanges vor 30 Jahren, dem 20-jährigen Jubiläum des SIB und dem 15-jährigen Bestehen der Kooperation mit dem Zentrum für Translationswissenschaften der Universität Wien. Bei der Veranstaltung stand das Jubiläum zum Fall des „Eisernen Vorhanges“ im Vordergrund. Dieses markierte den Beginn einer neuen Ära des Zusammenwachsens in Europa, das ohne einer gemeinsamen Kommunikationsbasis – der Sprache – nicht möglich ist.

Mit der Begrüßung durch den Leiter des Sprachinstitutes, Oberst dG Thomas Fronek begann der erste Block der Veranstaltung. Dabei wurden die Veränderungen in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges in mehreren Referaten angesprochen. Die Auswirkungen dieses Ereignisses auf die europäischen Sprachen wurden genauso thematisiert, wie für das Österreichische Bundesheer, das nach dem Fall des „Eisernen Vorhanges“ mit einem völlig veränderten Bedrohungsspektrum konfrontiert war. Die Entwicklungen, die damals begannen, führten zu einer schrittweisen aber nachhaltigen Veränderung der Streitkräfte, bei denen – verglichen mit damals – kein Stein auf dem anderen blieb. Ausdruck dessen ist unter anderem die Zentraleuropäische Verteidigungskooperation, die ebenfalls Thema eines Vortrages war.

Beim zweiten Block stand das Sprachwesen im Mittelpunkt. Das Thema „Digitalisierung des Sprachwesens“, das die Sprachausbildung und -mittlung betrifft, wurde dabei vorgestellt, aber auch ein Einblick in die Tätigkeit von Sprachmittlern am Beispiel einer Ausbildung im Senegal gegeben. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem SIB und dem Zentrum für Translationswissenschaft durch Generalleutnant Erich Csitkovits, dem Kommandanten der Landesverteidigungsakademie und Univ. Prof. Dr Hanna Risku vom Zentrum für Translationswissenschaft.

-keu-


30.09.2019

Ausmusterung und Tag der Leutnante 2019

Am 28. September 2019 wurden beim Tag der Leutnante 2019 in Wiener Neustadt insgesamt 30 Berufsoffiziere des Jahrgangs „Freiherr von Reischach“ und 45 Milizoffiziere ausgemustert und offiziell in das Österreichische Bundesheer übernommen.

Dem Jahrgangsersten, Leutnant Martin Wagner, wurde vom Bundespräsidenten der Offizierssäbel für seine herausragenden Leistungen überreicht.

Der Treueeid auf die Republik Österreich, den die 75 neuen Offiziere ablegten, stellte den Höhepunkt der Feierlichkeiten in Wiener Neustadt dar.

Beim Festakt in der Theresianischen Militärakademie waren unter anderem Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Verteidigungsminister Thomas Starlinger, General Robert Brieger sowie zahlreiche Ehren- und Festgäste anwesend.

-red-


17.09.2019

Verteidigungsminister Starlinger präsentiert Zustandsbericht des Bundesheeres

Der mit Spannung erwartete Bericht wurde am 17. September 2019 der Öffentlichkeit präsentiert. Er zeichnet ein drastisches Bild über den Zustand und die weitere Entwicklung des Bundesheeres, falls im Budget keine Trendumkehr erfolgt. Der Bericht empfiehlt eine Erhöhung des Wehrbudgets im kommenden Jahr von 2,2 auf 3,1 Milliarden Euro.

Analytisch und schonungslos wird darin der tatsächliche Zustand und der Entwicklungspfad des Bundesheeres sowie in den einzelnen Waffengattungen mit einem Zeithorizont bis 2030 aufgezeigt. In der Budgetvorschau wird neben dem Regelbudget ein Zusatzbudget zum Abbau des vorhandenen Investitionsrückstaus ausgeworfen. 2030 soll das bereits häufig geforderte ein Prozent des BIP erreicht werden.

Ausgangspunkt des Zustandsberichtes war eine umfassende Bedrohungsanalyse. Dabei zeigen sich für einen Kleinstaat steigende Sicherheitsrisiken, denen nur mit einem gesamtstaatlichen Ansatz begegnet werden können. Denn es besteht für einen Staat keine Exklusivität für Waffen und Kampfmittel. Klein- und Leichtwaffen, chemische und biologische Mittel und besonders Angriffsmittel im Cyberraum sind schon für Kleingruppen leicht zu organisieren.

Der Bericht basiert auf dem militärischen Szenario einer Schutzoperation. Diese dient dem Schutz des Staates sowie dessen Bevölkerung und deren Lebensgrundlagen. Dabei wird klar gezeigt, dass ein flächendeckender Schutz vom derzeitigen Bundesheer nicht gewährleistet werden kann. Als Vergleich dazu dient die Schweiz: Mit einer um die Hälfte kleineren Fläche steht doppelt so viel Personal zur Verfügung. Die in Österreich definierten rund 300 hochwertigen Schutzobjekte können im jetzigen Zustand des Bundesheeres nicht geschützt werden. Eine Drohnenabwehr ist praktisch nicht vorhanden.

Der personelle Rahmen für das Bundesheer 2030 wird von der nach wie vor gültigen Sicherheitsstrategie abgeleitet: Insgesamt 55.000 Personen, 1.100 im Auslandseinsatz und 12.500 für den Katastrophenschutz. Das Bundesheer hat in den vergangenen 20 Jahren rund 4.000 Personen abgebaut. Um sich wieder in Richtung der 26.000 Personen im festgelegten Organisationsrahmenplan zu nähern, muss in den nächsten zehn Jahren der derzeitige Personalstand um 2.000 Personen erhöht werden.

Auf die Stellung der Miliz wird besonders hingewiesen. Als Grundsatz gilt: gleiche Aufgaben, gleiche Ausrüstung. Dadurch soll die Entwicklung zu einem Zweiklassen-Bundesheer vermieden werden. Dringende Investitionen sind in allen Bereichen notwendig, besonders bei der persönlichen Schutzausrüstung und in der Mobilität. Außerdem sollen Teile der Miliz mit einer erhöhten Einsatzbereitschaft zur Verfügung stehen.

In zehn Prinzipien zur Weiterentwicklung wird unter anderem aufgezeigt: Ohne dringende Investitionen kann das Österreichische Bundesheer die österreichische Bevölkerung nicht mehr schützen. Letztlich stellt der Minister die Frage: „Was ist uns allen der Schutz und die Hilfe durch das Bundesheer wert“?

-red-

Zustandsbericht als Download


04.09.2019

Neuer Kommandant des Panzerbataillons 14

Am 4. September 2019 übernahm Oberstleutnant Jörg Loidolt in einem feierlichen Festakt offiziell das Kommando des Panzerbataillons 14 in der Welser Hessenkaserne.

Loidolt übernahm die Führungsverantwortung vom scheidenden Kommandanten des Verbandes, Oberst Gerhard Bojtos. Dabei gab Bojtos die Standarte des einzigen Panzerbataillons in Österreich an den Kommandanten der 4. Panzergrenadierbrigade, Brigadier Siegwart Schier, zurück, der wiederum diese an Oberstleutnant Loidolt weitergab.

Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Kommandoübergabe teil, unter anderem der Bürgermeister der Stadt Wels Andreas Rabl und die Landtagsabgeordnete Silke Lackner.

-red-


31.08.2019

80 Jahre Beginn Zweiter Weltkrieg: HGM-Sonderausstellung

Der Überfall auf Polen durch die deutsche Wehrmacht vor 80 Jahren, am 1. September 1939, war der Beginn des Zweiten Weltkrieges.

16 Tage nach dem Überfall Deutschlands beteiligte sich auch die Sowjetunion unter Josef Stalin bei dem Angriff. Die Folge war ein von beiden Mächten besetztes Polen mit unzähligen Ermordungen, Massenterror, Aussiedlungen und Deportationen in die Konzentrationslager.

Zur Erinnerung an die damaligen Geschehnisse zeigt das Heeresgeschichtliche Museum von 2. bis 13. September 2019 die Sonderausstellung „Poland First To Fight“. Diese entstand als Gemeinschaftsprojekt des polnischen Außenministeriums, dem Museum des Zweiten Weltkrieges in Danzig und dem HGM. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Kriegserfahrungen aus polnischer Sicht, wie beispielsweise der Kampf polnischer Soldaten für eine unabhängige Heimat.

Sonderausstellung „Poland First To Fight“ im HGM

von 2. bis 13. September 2019, 9:00 – 17:00 Uhr

-red-