Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

13.02.2019

Neue „Dingo 2“ für 3. Jägerbrigade

Am 12. Februar 2019 übergab Minister Mario Kunasek „Dingo 2A3“-Allschutzfahrzeuge an das Jägerbataillon 33 in Zwölfaxing.

Der „Dingo 2“ ist ein splitter- und minengeschütztes Räderfahrzeug und Truppentransporter. Im Österreichischen Bundesheer wird das Allschutztransportfahrzeug auch bei internationalen Einsätzen verwendet und bietet ein hohes Maß an Beweglichkeit und Schutz. Mit den neuen Fahrzeugen verfügt das Bundesheer zukünftig über 99 Stück „Dingo 2“.

-red-

Weiterführende Informationen:

Die drei neuen Fahrzeugtypen des Bundesheeres


11.02.2019

Aktionswoche im HGM: „Kinder im Krieg“

Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien veranstaltet für Kinder eine Aktionswoche, die sich dem Thema „Kinder im Krieg“ widmet.

Die Aktionswoche findet von Montag bis Freitag (18-22.02.2019), täglich zwischen 8:00 und 17:40 Uhr, statt. Das HGM bietet in diesem Zeitraum spezielle Führungen (€ 2,50 pro Schüler) an. Der Themenschwerpunkt des Vermittlungsprogrammes liegt auf Afghanistan. Ziel des Programmes ist es, dass Jugendlichen die Problematik „Kinder im Krieg“ historisch verorten können und einen Einblick in aktuelle Krisenregionen erhalten.

Zunächst wird mit den Jugendlichen ein allgemeiner Zugang zu dieser schwierigen und emotionalen Thematik erarbeitet. Anhand einzigartiger Objekte suchen sie gemeinsam mit dem Vermittlungsteam nach Hinweisen, um dieses Phänomen historisch kontextualisieren zu können. Weiters soll eine Präsentation, die aktuelle Brennpunkte der Welt erklärt und welchen Schrecken Krieg für Kinder beinhaltet, aufzeigen und zu einer Diskussion anregen. Die Zeitzeugen Farhad Mohammadi und Monire Mohammadi werden einen authentischen Zugang zum gefährlichen Spannungsfeld zwischen Kindern, Waffen und Krieg geben, da sie am eigenen Leib erfahren haben, was es bedeutet, ein Kind im Krieg zu sein. Außerdem wird die youngCaritas die Jugendlichen über Möglichkeiten informieren, wie diese selbst Menschen in Not helfen können.

-red-

Weiterführende Informationen:

Informationsfolder des HGM zur Aktionswoche


06.02.2019

Pension für Militärhunde

Neue Pensionsregelung für Militärhunde: Die Hundeführer werden nunmehr bei der Pflege ihrer pensionierten Vierbeiner durch das Bundesheer finanziell unterstützt.

Die Pensionsregelung wurde im Oktober 2018 durch Bundesminister Mario Kunasek beschlossen. Seitdem erhalten Militärhundeführer pro Jahr 200 Euro für Tierarztkosten und einen fünfzigprozentigen Kostenzuschuss für Futter.

Im Februar 2019 traten die ersten zwei Militärhunde diese neue „Hundepension“ an. „Anubis“, ein belgischer Schäferhund, wird nach zehnjähriger Dienstzeit bei der Militärstreife und Militärpolizei in Graz als Suchtmittelspürhund pensioniert. „Fee“, eine Rottweilerhündin, wird ebenfalls nach über zehn Dienstjahren, die sie als Wach- und Schutzhund in Hieflau verbracht hat, in den Ruhestand versetzt. 

Weiterführende Informationen:

Kampfmittelabwehr mit Militärhunden


24.01.2019

Besucherrekord im Heeresgeschichtlichen Museum

Das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) in Wien schaffte 2018 mit einem Zuwachs von fast 24.000 Personen einen neuen Besucherrekord.

Insgesamt 272.000 Besucher hatte das HGM 2018 zu verzeichnen. Laut Dr. Christian Ortner, Direktor des Museums, war unter anderem die Nutzung von Sozialen Medien zur Bewerbung des HGM ein wesentlicher Grund für diesen Erfolg. Das HGM ist unter anderem auf Facebook, YouTube und Instagram präsent. Auch ein Fachblog erweitert das „Kommunikations-Repertoire“. Im Museum im Wiener Arsenal wurden 2018 in Summe 2.662 Führungen durchgeführt. Das HGM hat Zweigstellen in Zeltweg (Militärluftfahrtmuseum), in Bruck/Leitha (Bunkeranlage am Ungerberg), in Korneuburg (Patrouillenbootstaffel) und in Wien (Fernmeldesammlung in der Starhemberg-Kaserne).

-red-


23.01.2019

Kommandoübergabe bei der 4. Panzergrenadierbrigade

Am 22. Jänner 2019 fand am Fliegerhorst Vogler in Hörsching die Kommandoübergabe von Oberst des Generalstabsdienstes Mag. Stefan Fuchs an Brigadier Mag. Siegward Schier statt.

Oberst Fuchs war seit August 2016 mit der Führung der Brigade betraut. Sein Nachfolger, Brigadier Schier, sieht das Schwergewicht in der Ausbildung und Vorbereitung auf den Einsatz sowie in der Stärkung der Kernkompetenzen einer mechanisierten Brigade, wie dem Kampf der verbundenen Waffen. „Besondere Herausforderungen des Jahres 2019 sind unter anderem die Übungen ‚Handwerk 2019‘ und ‚Schutz 2019‘ sowie die Ausbildung am Führungssimulator“, sagte der neue Kommandant der „Vierten“.

-red- 


23.01.2019

Assistenzeinsatz „Schnee 19“ beendet

Nach 13 Einsatztagen wurde am 19. Jänner 2019 der Assistenzeinsatz „Schnee 19“ des Bundesheeres beendet. 258 Flugstunden sowie 87.000 Arbeitsstunden waren die Soldaten im Katastrophenhilfe-Einsatz.

„Schnee 19“ fand in sechs Bundesländern (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich) gleichzeitig statt - ein neuer Rekord. In Spitzenzeiten waren pro Tag bis zu 1.700 Soldaten (davon 910 Grundwehrdiener), 20 Hubschrauber, 30 Pionierfahrzeuge und 40 Transport- und Groß-Kfz gleichzeitig eingesetzt. Zur Unterstützung der Bevölkerung und der zivilen Einsatzorganisationen waren alle Hubschraubertypen des Bundesheeres insgesamt 258 Stunden in der Luft und führten dabei 852 Starts und Landungen durch. Von Hubschraubern aus wurden 125 Lawinensprengungen mit insgesamt 850 kg Sprengstoff durchgeführt.

-red-


23.01.2019

Edelweiß Raid 2019

Im Februar 2019 wird der jährliche militärische Wettkampf „Edelweiß Raid“ ausgetragen.

Der Bewerb findet am 27. und 28. Februar 2019 in den Tuxer Alpen statt und wird vom Kommando Gebirgskampf durchgeführt. Der „Edelweiß Raid“ ist einer der größten internationalen militärischen Wettkämpfe im alpinen Raum und richtet sich vor allem an Gebirgsjäger und leistungsfähige Soldaten.

Von den Teilnehmern wird gefordert:

  • Führungsfähigkeit der Kommandanten,
  • Teamfähigkeit,
  • große Durchhaltefähigkeit,
  • körperliche Höchstleistungen,
  • hohes schifahrerisches und alpintechnisches Können,
  • Bewältigung großer Marschstrecken auf Schi im Hochgebirge mit Kampfausrüstung und
  • die Absolvierung militärischer Aufgaben bei allen Witterungsbedingungen.

Die Soldaten haben an zwei Tagen eine Distanz von 40 Kilometern mit ca. 4.000 Höhenmetern zu bewältigen. Während des Marsches sind verschiedene Gefechtaufgaben (Werfen von Handgranaten, Schießen, Klettern und Abseilen etc.) zu lösen. Eine Marschgruppe besteht aus acht gebirgserfahrenen Soldaten, die für den Einsatz unter winterlichen Verhältnissen im Gebirge ausgebildet sind.

-red-


22.01.2019

Österreichische und Schweizer Flieger sichern Luftraum über Davos

Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) sichern österreichische Kampfflugzeuge von 21. bis 25. Jänner verstärkt den österreichischen Luftraum bei der grenzüberschreitenden Luftsicherungsoperation „Dädalus“.

Zusammen mit den Schweizer Luftstreitkräften wird der Luftraum rund um Davos, das nahe an der Staatsgrenze liegt, gesichert. Ein Flugbeschränkungsgebiet wurde über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet. Mehr als 1.100 Soldaten sowie 23 Luftfahrzeuge, davon zwölf Flächenflugzeuge und elf Hubschrauber, sind an „Dädalus“ beteiligt. Bei der Operation werden unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen, Transporte sowie die „Cross-Border Operation“ (Nacheile) mit der Schweiz durchgeführt.

Eine grenzüberschreitende Sicherung des österreichisch-schweizerischen Luftraumes ist durch die gegenseitige Erteilung von Einfluggenehmigungen möglich. Am 1. Februar 2019 tritt ein Abkommen zwischen Österreich und der Schweiz in Kraft, das eine Kooperation bei der Sicherung des Luftraumes gegen nichtmilitärische Bedrohungen vorsieht.

 

-red-

 


15.01.2019

400 Soldaten aus Oberösterreich bei Assistenzeinsatz

Das Militärkommando Oberösterreich unterstützt die Bevölkerung mit dem Einsatz von 400 Soldaten und Gerät.

Das Gerät stammt aus dem Pool des „Netzwerks für Katastropheneinsatz in Oberösterreich“. Dieses stellt zwei Arbeitsbühnen, einen Hubsteiger, 50 Schneehexen, 30 Schneesägen, einen Mercedes Benz Vito Matic, einen 14-Meter-Kran sowie zwei Radlader und Absturzsicherungsgurte unentgeltlich zur Verfügung. Eine Versicherung versichert das Netzwerkgerät kostenlos.

Die oberösterreichischen Bundesheersoldaten sind bei Rosenau am Hengstpaß, Edlbach, Ebensee und Gosau eingesetzt. Beim Assistenzeinsatz „Schneedruck 2019“ werden gemeinsam mit zivilen Kräften Schadstellen bearbeitet. Dazu zählt das Befreien von Dächern vom Schnee. Die besondere Herausforderung an dem Einsatz ist der Wettlauf gegen das Wetter. Unglaubliche Schneemengen müssen von den Dächern entfernt werden, um weitere Niederschläge aufnehmen zu können. Auch ein Hubschrauber aus Hörsching befreit Bäume von der Schneelast mittels Abwind („downwashing“).

Die Assistenzkompanie in Ebensee wird am Dienstag, den 15. Jänner 2019, um rund 70 Mann verstärkt. Sie werden Schadstellen in Spital am Pyhrn abschaufeln. Die Gemeinde Edlbach wird mit einem Radlader zur Schneeentsorgung unterstützt und auf der Wurzeralm wird ein Jugendheim freigeschaufelt.

-red-


10.01.2019

Bundesheer im Einsatz gegen Schneemassen

Das Bundesheer steht in einem Assistenzeinsatz im Zillertal, im Ötschergebiet, in Obertauern und in der Obersteiermark. Grund hierfür sind die seit Jahresbeginn 2019 heftigen Schneefälle.

In Teilen Österreichs gilt seit Dienstag, dem 8. Jänner 2019, die höchste Lawinenwarnstufe. Zahlreiche Straßen sind gesperrt. Angehörige des Bundesheeres, darunter 400 speziell ausgebildete Alpinsoldaten, gegliedert in sogenannte Lawineneinsatzzüge, unterstützen die zivilen Hilfsorganisationen bei der Versorgung der Bevölkerung und bei Hilfs- und Rettungseinsätzen. Sie werden auch zum Sprengen von Lawinen und zum Räumen von Schnee eingesetzt.

Hubschrauber des Bundesheeres, unter anderem „Alouette“ III und S-70 „Black Hawk“, starten bei günstigem Wetter (Wolkenfenster) von Aigen in der Obersteiermark aus zu Erkundungs- und Versorgungsflügen. Sie helfen bei der Versorgung mit Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten von mehr als 2.200 eingeschlossenen Menschen. Die Einsatzkräfte hoffen, dass sich am Freitag ein Wetterfenster öffnet, das weitere Versorgungsflüge und Lawinensprengungen zulässt.

-red-

Weiterführende Informationen:

Extreme Schneefälle – Wetterlage in Österreich (Artikel/Kleine Zeitung)

Die Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres (Factsheet)