Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

06.03.2020

USA: Marineschiffe in Quarantäne

Sämtliche Schiffe der US-Marine, die im pazifischen Raum Häfen außerhalb der USA angelaufen haben, stehen aktuell unter Quarantäne.

Die betroffenen Schiffe müssen für 14 Tage auf See bleiben, bevor sie wieder amerikanische Stützpunkte anlaufen dürfen. Für die amerikanischen Truppen im Nahen Osten und Europa wurden ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen angekündigt.

-nt-


06.03.2020

Deutschland: Forderung nach seegestützter Abwehr ballistischer Raketen

Seit dem Jahr 2004 stehen die Fregatten der Sachsen-Klasse im Einsatz bei der Deutschen Marine. Sie werden Mitte der 2030er Jahre ihr Nutzungsende erreichen.

Die dann entstehende Lücke soll durch die „Next Generation Frigate“ geschlossen werden. Das berichtet die Zeitschrift Marineforum 1-2/2020. Dieses Schiff, das auch als F127 bezeichnete wird, eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich der seegestützten Abwehr ballistischer und hypersonischer Flugkörper. Als Anforderung ist die Einsatzbereitschaft je eines Schiffes in zwei verschiedenen Einsatzverbänden definiert, daraus wird die Forderung nach einer Stückzahl von sechs Schiffen abgeleitet. Während die aktuell verfügbaren Fregatten F124, die bis 2025 neue Radargeräte bekommen sollen, einen Sensorbeitrag leisten werden, sollen die neuen Schiffe auch über aktive Abfangflugkörper gegen ballistische Raketen verfügen.

-hb-


04.03.2020

China: Unterstützung durch Miliz und pensionierte Soldaten

In Wuhan und Hubei unterstützen nun auch Milizionäre und pensionierte Soldaten freiwillig die Logistikverbände bei der Versorgung der Bürger.

In den vom COVIT19-Virus besonders stark betroffenen Gebieten erweitern diese freiwilligen Helfer die Logistikketten vor allem durch die Lieferung von medizinischem Nachschub und Lebensmitteln. Zusätzlich werden sie für den Transport des medizinischen Personals zwischen ihren Unterkünften und den Spitälern eingesetzt.

-nt-


04.03.2020

USA: Mehr Übungen mit NATO-Partnern

Die USA plant verstärkt Übungen mit NATO-Partnern und auch der Ukraine und Georgien.

Das berichtet die Zeitschrift Marineforum 1-2/2020. Die 6. US Flotte ist Teil des Großverbandes US Naval Forces Europe and Africa (NAVEUR-NAVAF) mit dem Hauptstützpunkt in Gaeta, Italien. Zu dieser Flotte gehören 45 Schiffe mit ca. 21.000 Soldaten und 7 Task Forces. In ihren Verantwortungsbereich fällt auch das Schwarze Meer. Einheiten der US Navy werden regelmäßig in dieses Gewässer entsandt, um gemeinsam mit den dortigen NATO-Partnern und auch der Ukraine oder Georgien Übungen durchzuführen. Entlang der afrikanischen Küsten wird das US AFRICOM unterstützt und partnerschaftliche Netzwerke sollen etabliert und die lokalen Fähigkeiten gestärkt werden. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Piraterie, des Schmuggels und der illegalen Fischerei.

-hb-


03.03.2020

Thailand: internationales Manöver „Cobra Gold“

Von 25. Februar bis 6. März 2020 findet das Manöver „Cobra Gold 2020“ statt.

An der jährlich durchgeführten Übung nehmen dieses Jahr 8.900 Soldaten aus 27 Ländern teil. Der Fokus liegt auf der Stärkung der militärischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Thailand.

Die Vereinigten Staaten entsenden 5.500 Soldaten, ein amphibisches Angriffsschiff und ein Docklandungsschiff sowie Kampfflugzeuge, darunter die F-35 „Lightning II“. 2020 soll bei dem Manöver erstmals eine Operation zur Reduktion von Landminen durchgeführt werden.

-nt-


02.03.2020

China: Hochseemanöver im Pazifik

China führt ein Flottenmanöver im Pazifik durch, um auf eine mögliche Konfrontation mit den USA vorbereitet zu sein.

Die chinesische Marineführung rechnet bei einem Konflikt mit den USA mit einer Kampfführung weit entfernt der eigenen Küstenlinie auf hoher See. Mit Hochseemanövern sollen Erkenntnisse über den Kampf auf hoher See gewonnen werden und das Auffinden von Zielen sowie die Abwehr von Angriffen durch Lenkwaffen geübt werden. An dem Manöver nimmt die südchinesische Flotte teil, die unter anderem aus dem Zerstörer Hohhot, der Fregatte Xianning, dem elektronischen Kampfschiff Tianshuxing und dem Versorger Chaganhu besteht.

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02.03.2020

Deutschland: U-Boot-Jagd und ihre Zukunft

Die Zeitschrift Marineforum 1-2/2020 berichtet, dass die U-Jagd ein sehr anspruchsvolles Teilgebiet der Seekriegsführung ist, das durch Mehrdimensionalität und Komplexität gekennzeichnet ist.

Heute ist man mit modernsten U-Booten konfrontiert, die oft die Initiative auf ihrer Seite haben und somit die U-Jagd in die Reaktion zwingen. Die U-Jagd gestaltet sich nicht mehr durch den Einsatz einzelner Fähigkeiten im Einsatzgebiet, sondern durch den Verbund aller verfügbaren Mittel. Diese reichen von den Sonaren der Überwasserkriegsschiffe, über Bordhubschrauber, maritime Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber bis hin zu Torpedos. Dazu kommen autonome Systeme, mit denen die hergebrachten Fähigkeiten erweitert und revolutionäre Veränderungen möglich werden. Für diese Systeme müssen die nötigen Fähigkeitsanforderungen jedoch erst definiert werden.

-hb-


28.02.2020

Mali: Gespräche mit Dschihadisten

Der Präsident von Mali, Ibrahim Boubacar Keita, hat den Dschihadisten neuerlich Gespräche angeboten.

Bereits seit 2012 versucht man die dschihadistischen Gruppen in Mali militärisch in Schach zu halten, was trotz der Unterstützung durch internationale Streitkräfte bisher nicht gelang. Präsident Keita versucht nun, einen neuen Weg einzuschlagen um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

-nt-


28.02.2020

Indien: Neue Kampfflugzeuge

Das indische Verteidigungsministerium und Hindustan Aeronautics Limited haben sich bei der Beschaffung von 83 weiteren Tejas Kampfflugzeugen geeinigt.

Der Preis für die Flugzeuge soll 5,45 Milliarden USD betragen. Nachdem bei den ersten 40 gelieferten Tejas Mk.1 Mängel festgestellt wurden, sollen bei der neuen Tranche der Version Mk.1A, insgesamt 43 Verbesserungen durchgeführt worden sein. Zu diesen zählen unter anderem neue Kampfsensoren, ein neues phasengesteuertes Radar und eine Luftbetankungsmöglichkeit. Auch das Triebwerk soll gegenüber der Mk.1 Version verbessert werden. Es soll ein neues „Turbofan“ Triebwerk verbaut werden, das 1.000 kg leichter und weniger wartungsaufwändig als das des Vorgängermodells ist. Insgesamt sollen 123 Tejas Mk.1A beschafft werden.

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27.02.2020

Singapur: Umfangreiche Modernisierung von Kampfflugzeugen

Bis 2021 sollen die F-16 Kampfflugzeuge der Luftwaffe in Singapur umfangreich modernisiert werden.

Singapur investiert 2,43 Milliarden USD in die Modernisierung von 40 Stück F-16C/D Block 52 Kampfflugzeugen und 40 F-16D Block 52 Plus Kampfflugzeugen. Unter anderem soll das skalierbare agile Strahlradar AN/APG-83 von Northrop Grumman verbaut werden sowie die Fähigkeit zum helmvisierten Zielen von Luft-Luft-Raketen hergestellt werden. Zusätzlich werden verschiedene präzisions- und lasergelenkte Bomben (unter anderem die GBU-38 JDAM und die GBU-49/50 Enhanced Paveway II) sowie die Streubombe CBU-150 integriert.

-nt-