Test

Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

31.08.2020

China: Manöver in Tibet

Die chinesischen Streitkräfte führen ihre Manövertätigkeiten auf dem tibetischen Hochplateau intensiv fort.

Nach mechanisierten Kräften, Artillerie und Luftwaffe hat nun eine Infanteriebrigade ein Hochgebirgstraining durchgeführt. Die Soldaten mussten bei der Übung einen Geländemarsch von 114 km mit einem Gepäck von 30 kg in drei Tagen und zwei Nächten durchführen. Dabei wurden Höhen bis zu 5.600 Metern erreicht. 

-nt-


28.08.2020

Indien: Weiterentwickelte Rakete getestet

Am 19. August 2020 führte die indische Armee Tests mit der neuen Rakete des Mehrfach-Raketenwerfersystems "Pinaka" durch.

Die Rakete, die bereits in den 1980er-Jahren in Indien eingeführt wurde, wurde umfassend weiterentwickelt. Die neue Version hat nun eine Reichweite von 75 km, anstatt wie zuvor 40 km. Bei der Testung wurden sechs Raketen erfolgreich ins Ziel gefeuert. Seit 2017 plant die indische Armee die Aufstellung von zwei zusätzlichen "Pinaka"-Regimentern.

-nt-


26.08.2020

Südkorea: Gemeinsames Manöver mit USA

Am 18. August 2020 begann ein gemeinsames Manöver der südkoreanischen und US-amerikanischen Streitkräfte.

Das Manöver wird bis 28. August 2020 dauern und legt den Fokus auf das Training und die Überprüfung des gemeinsamen Kommandos. Politisch soll sich die Übung positiv auf die bilateralen Beziehungen auswirken, die durch Uneinigkeiten über die Höhe der südkoreanischen Abgeltungen der amerikanischen Stationierungskosten sowie der kritischen Situation mit Nordkorea gelitten haben. Aufgrund der steigenden Anzahl an COVID-19-Fällen gab es auch Kritik an dem Manöver und der Start wegen der Erkrankung eines koreanischen Offiziers um zwei Tage verzögert.

-nt-


25.08.2020

USA: Entwicklung von Überwasserkampfsystemen geplant

Die US-Marine plant die Entwicklung und Beschaffung unbemannter Überwasserkampfsystemen (LUSV).

Diese sollen mit Raketen und optischen Aufklärungsmitteln ausgestattet sein und allein oder im Verbund mit Überwassereinheiten operieren. Die LUSVs sollen modular aufgebaut sein, um vielseitig eingesetzt werden zu können. Ebenso sind eine hohe Geschwindigkeit und Ausdauer gefordert. Die neuen Kampfsysteme müssen über einen Zeitraum von sechs Monaten ohne größere Wartungen einsatzfähig bleiben, um die Kosten möglichst gering zu halten. 

-nt-


25.08.2020

Indien: Letzte Tests an Haubitze

Die indische Armee führt aktuell die letzten Tests an der Haubitze „Bharat-52“ durch.

Die Bharat-52 (155 mm x 52 Kaliber) wurde in Indien entwickelt, wiegt 15 Tonnen und hat eine Reichweite von 48 km. Sie wird als Konkurrent zur M777-Haubitze gehandelt, die eigentlich von der indischen Armee aus den USA beschafft werden sollte. Jedoch fallen Haubitzen unter das neue indische Beschaffungsgesetz, das Rüstungsimporte verbietet.

-nt-


24.08.2020

Indien: Aufklärung entdeckt Radarstationen

Die indische Aufklärung hat neue chinesische Radarstationen im Grenzgebiet von Myanmar festgestellt.

Einige dieser Stationen wurden in einem Abstand von nur drei Kilometer zur Grenze eingerichtet. Dadurch kann China das indische Raketen-Testgebiet auf der Dr. Abdul Kalam Insel und die Luftwaffenbasis von Tezpur beobachten. Auf dem Raketen-Testgebiet werden indische Raketen mit Atomsprengköpfen getestet. Auf der Luftwaffenbasis von Tezpur sind die Staffeln Nr. 2 und 102, die mit SU-30MKI ausgestattet sind, stationiert. Laut Satellitenbildern haben die Radarstationen Ähnlichkeit mit dem Radar Typ 604, der für die Beobachtung von Stealth-Flugzeugen und Raketen entwickelt wurde. Die indische Aufklärung geht davon aus, dass die neuen Radarstationen den Luftraum über den Gebieten ab einer Höhe von 2,5 km beobachten können.

-nt-


24.08.2020

China: Manöver in Tibet

Eine Artilleriebrigade der 74. Armeegruppe übte im Juli 2020 auf dem Hochplateau von Tibet.

Die Übung fand in Höhen bis zu 4.600 Metern statt. Zum Einsatz kamen die neue selbstfahrende ungepanzerte 122-mm-Haubitze, schwere Raketenwerfer und die Anti-Panzer-Rakete HJ-10. Die 122-mm-Haubitze weist zwar Ähnlichkeiten mit der PCL-181 155-mm-Haubitze auf, hat jedoch durch ihr kürzeres Rohr ein geringeres Gewicht, was Vorteile beim Lufttransport und dem Einsatz in schwierigem Gelände bringt.

-nt-


21.08.2020

Indien: Chinesische Flugzeuge nahe umstrittenem Gebiet

Die indische Aufklärung geht davon aus, dass China zusätzliche Flugzeuge nahe des umstrittenen Gebietes Pangong Tso stationiert hat.

Der Stützpunkt Ngari-Günsa, 200 km nördlich von Pangong Tso, soll um 36 Flugzeuge verstärkt worden sein. Dabei soll es sich um 24 J-11-Luftüberlegenheitsjäger, sechs J-8-Jagdflugzeuge, zwei Y-8G-Transportflugzeuge, zwei KJ-2000 Frühwarnflugzeuge und zwei Mi-17-Hubschrauber handeln. Das chinesische Militär hat 14 Flugplätze, die für einen Einsatz gegen Indien in Frage kommen würden. Einige davon werden derzeit mit Blast Pens nachgerüstet.

-nt-


21.08.2020

Russland: Treffen mit China und Indien

Die russische Regierung hat ein Treffen der Verteidigungsminister Chinas, Indiens und Russlands für September vorgeschlagen.

Durch ein persönliches Treffen soll China und Indien die Möglichkeit zu einer direkten Aussprache gegeben werden. Russland betont dabei, großen Wert auf die Stabilität des eurasischen Raumes zu legen, da diese Region zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort ausgebaut werden soll.

-nt-


20.08.2020

Volksrepublik Korea: Beschädigung an Atomanlage durch Unwetter

Satellitenbilder legen die Vermutung nahe, dass die kerntechnische Anlage von Yongbyon durch einen hochwassenführenden Fluss beschädigt wurde.

Der Reaktor selbst scheint nicht in Betrieb zu sein. Experten gehen aktuell davon aus, dass das Kühlsystem durch das Hochwasser beschädigt wurde. In Nordkorea kommt es seit Monatsbeginn zu heftigen Unwettern. Diese haben bereits 39.296 Hektar Reisfelder, 16.680 Wohnungen und Häuser sowie 630 öffentliche Gebäude zerstört. Auch Straßen, Brücken und Eisenbahnstrecken wurden durch die Fluten schwer beschädigt. Staatschef Kim Jong-un gab bekannt, aufgrund der COVID-19-Pandemie keine Hilfe aus dem Ausland akzeptieren zu können. Laut eigenen Angaben wird der Atomreaktor in Yongbyon dafür genutzt, den Atombombenbau voranzutreiben.

-nt-