Archiv-Ausgabe

 

Das Ende der Eiszeit − 4/2016 (354)

 

Hauptthemen

Das Ende der Eiszeit

Die logistische Führungskraft im Einsatz

100 Jahre Panzer

Bewegliche Einsatzführung in der Verteidigung

Operationen im Alpenvorland - Teil 4

Führungstraining an der MilAk

Digital voll vernetzt

Themenschwerpunkt Migration

Meilensteine der Panzergeschichte

Neustrukturierung der Miliz - Teil 2

Militär und Recht

... aus Brüssel: Europäische Verteidigungsagentur

Blackout - Katastrophenvorsorge

Meinung

Der Kommandounteroffizier: Die Talfahrt ist zu Ende

Psychologie: Qualitätsmanagement in der Militärpsychologie

Editorial

Vor einem Jahr, im Dezember 2015, wurde in Paris das UNO-Klimaschutzabkommen unterzeichnet. Zum Abschluss der Klimakonferenz in Marokko im November 2016 wurde in der „Proklamation von Marrakesch“ festgehalten, der Kampf gegen den Klimawandel habe „dringende Priorität“.

Nun gibt es in der Erdgeschichte wenig, das so beständig ist wie der Klimawandel. Natürliche Klimaschwankungen führten zu einem mehrfachen Wechsel von Eiszeiten und Warmzeiten auf der Erde - immer verbunden mit erheblichen Änderungen des Meeresspiegels, der Flora und Fauna sowie der hydrologischen Verhältnisse.

Erst mit dem Auftauchen des Menschen auf diesem Planeten wurde das zu einem vielschichtigen Problem. Der TRUPPENDIENST-Beitrag „Das Ende der Eiszeit“ stellt einerseits die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimasystems dar und beschäftigt sich andererseits mit den physischen und den sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels.

Alleine der bis zum Jahr 2100 prognostizierte Meeresspiegelanstieg um rund einen Meter betrifft jene zwei Drittel der Weltbevölkerung, die in Küstengebieten leben, direkt. Die mit dem Verlust großer landwirtschaftlicher Nutzflächen und Desertifikation einhergehende Lebensmittelknappheit könnte Migrationswellen in einer Größenordnung auslösen, die jene von 2015 rückblickend als geringfügig erscheinen lassen.

Das Abschmelzen des arktischen Meereises wiederum weckt massive Begehrlichkeiten an den dort vermuteten Rohstoffen, vor allem fossilen Energieträgern, was ein erhebliches Spannungspotenzial in sich birgt. Sicherheitspolitik sollte sich daher verstärkt mit den Problemen des Klima- und Umweltschutzes beschäftigen, denn deren negative Auswirkungen könnten Größenordnungen annehmen, die durch Sicherheitskräfte alleine nicht mehr bewältigt werden können.

Oberst dhmtD Mag. Dr. Jörg Aschenbrenner

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