• Veröffentlichungsdatum: 31.10.2016
  • – Letztes Update: 23.04.2018

  • 2 Min -
  • 324 Wörter

Das Alpenvorland im Frühjahr 1945

Gerold Keusch

(Fotos: Stadtarchiv Waidhofen/Y, HGM/Montage: Keusch)

Im Alpenvorland wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum letzten Tag gekämpft. Als Deutschland bereits in alliierter Hand war, war der Großteil Österreichs noch immer ein Teil des Dritten Reiches. Wie ging der Zweite Weltkrieg dort zu Ende? Welche Ereignisse beendeten die Macht das NS-Regimes und markierten den Beginn der Zweiten Republik? Die „Stunde Null“ im Alpenvorland.

TRUPPENDIENST hat das Gedenkjahr 2015 „70 Jahre Kriegsende“ weder vergessen noch übersehen und auch in zahlreichen Artikeln thematisiert. Gedenkjahre sind ein fester und wichtiger Aspekt der Erinnerungskultur. Ereignisse mit Symbolwert, die neue Epochen einleiteten, sind aber auch abseits „runder Jahreszahlen“ relevant. Das gilt besonders für solche, die Frieden und Freiheit nach einer Zeit von Krieg und Diktatur brachten.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und der Zusammenbruch des NS-Regimes war so ein Ereignis. Nach einem Gedenkjahr sollten jene Themen beleuchtet werden, die nicht im Fokus der Erinnerung standen und dennoch fest damit verbunden sind. Ein solches sind die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in Österreich, konkret zwischen Enns und St. Pölten. Das ist jener Raum, der bis zum Kriegsende ein Teil des Dritten Reiches war, in dem bis zum letzten Kriegstag, und sogar noch länger, gekämpft wurde und wo die Armeen der Alliierten in Österreich zusammen trafen.

Die intensive historische Darstellung eines relativ kleinen Teiles von Österreich ist die Online-Ergänzung des zweiten Teils der Artikelserie „Operationen im Alpenvorland“ der TRUPPENDIENST-Hefte 1 bis 4 von 2016. Die Online-Artikelserie wird regelmäßig erweitert und umfasst die folgenden Beiträge:

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Ihre Meinung

Meinungen (2)

  • Itzenthaler Markus // 23.04.2018, 15:59 Uhr Herzlichen Dank für das umfangreiche Sammelwerk. Es ergibt eine gute Übersicht über die Vorgänge gegen Ende des Krieges in unseren Land und ist eine gute Ergänzung zu bestehender Literatur.
  • Edwin Schmidberger // 23.04.2018, 15:59 Uhr Danke für die detaillierte und lesenswerte Aufbereitung, vieles war neu für mich. Ich hoffe, dass diese Serie und die Berichte weiter fortgesetzt werden.