Österreich

Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

25.11.2021

Österreich übernimmt Mali-Mission

Brigadier Christian Riener führt ab 2022 die „European Union Training Mission“ in Mali.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Generalstabchef Robert Brieger verabschiedeten am 26. November 2021 58 Soldaten des Bundesheeres. Diese sollen die nächsten sechs Monate in dem westafrikanischen Staat stationiert sein. Von den bisher 26 eingesetzten Soldaten bleiben zwölf im Einsatzraum, womit insgesamt 70 Österreicher dort sein werden. Österreich beteiligt sich seit 2015 an der Trainingsmission und übernimmt bereits zum zweiten Mal die Führungsrolle in Mali. Das Ziel der EU-Mission ist es, die malischen Streitkräfte auszubilden. Dadurch sollen sie in der Lage sein, die Sicherheit und Stabilität im nördlichen Teil des Staates wiederherzustellen.

-red-


24.11.2021

Bundesheer-Pfleger unterstützen Rehaklinik

Das Militärkommando Oberösterreich stellt diplomierte Pflegekräfte für die VAMED Rehaklinik Enns ab.

Der Leiter der Feldambulanz in Hörsching, Oberstarzt Primar Dr. Wolfgang Havlicek, die Sicherheitsfachkraft Oberstleutnant Ing. Wolfgang Lachner und Sanitätsunteroffizier Wachtmeister Lauseker haben mit dem Pflegedienstleiter der Rehaklinik Enns, Kurt Staudinger, den Einsatz von Pflegekräften des Bundesheeres untersucht. Nach der Meldung an den Militärkommandanten Brigadier Mag. Dieter Muhr wurde beschlossen, dass Wachtmeister Lauseker gemeinsam mit anderen Diplompflegekräften die Klinik unterstützen wird.

Die Feldambulanz Hörsching ist hauptsächlich für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung der Grundwehrdiener und des Kaderpersonals zuständig. Ebenso gehören Tauglichkeitsuntersuchungen, Patientenlufttransporte und die Ausbildung von Rettungssanitäter zu ihren Aufgaben. Bereits seit Monaten unterstützt das Bundesheer die Gesundheitsbehörde in Oberösterreich bei der Pandemiebekämpfung. Der Fokus des laufenden Assistenzeinsatzes liegt im Contact Tracing von Covid-19 Erkrankten.

-red-


22.11.2021

NATO-Übung in Allentsteig

Die 7. Jägerbrigade des Bundesheers trainiert gemeinsam mit deutschen Fallschirmjägern in Allentsteig.

Die Übung „NATO Evaluation Level 2) startet am 22. November 2021. Es nehmen etwa 1.700 Soldaten aus Österreich und Deutschland teil. Im Fokus stehen der Häuserkampf, das Bergen von Verwundeten mittels Hubschrauber und die Überprüfung der Einsatzbereitschaft für internationale Einsätze. Konkret findet die Übung in der 100.000 m² großen Trainingsanlage Steinbach am Truppenübungsplatz Allentsteig statt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergab bei der Gelegenheit dem teilnehmendem Jägerbataillon 25 symbolisch den neuen Kampfanzug. Dieser soll schrittweise die derzeitige Uniform ablösen. Obwohl Österreich kein NATO-Mitglied ist, nehmen Soldaten des Bundesheeres immer wieder an internationalen Missionen teil. Einige davon werden von der NATO geleitet.

-red-


19.11.2021

Hercules-Impfstraße

Für den 20. November 2021 werden in Salzburg zwei Impfstraßen in einer C-130 Hercules des Bundesheeres aufgebaut.

Das Transportflugzeug wird von ca. 1000 bis 1500 Uhr für die Corona-Impfung am Salzburger Flughafen zur Verfügung stehen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Nach der Impfung ist es möglich, die Hercules zu besichtigen. Die C-130 wird für den Transport von Panzern, Geländefahrzeugen, Booten und Truppen verwendet. Ausgestattet mit vier Turboprop-Triebwerken zu je 4.500 PS kann sie über 19 Tonnen an Fracht transportieren.

-red-


15.11.2021

Bundesheer unterstützt bei PCR-Test-Kits

Bis Ende November 2021 unterstützen Logistiker des Bundesheeres die Bereitstellung von PCR-Test-Kits in zwei Lebensmittellagern.

Die Assistenzleistung sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am 12. November 2021 bei einem Besuch im Logistikzentrum Loosdorf der „Spar Österreichische Warenhandels-AG“ zu. Jeweils 50 Soldaten unterstützen in den Lebensmittellagern Marchtrenk und Loosdorf beim Portionieren der PCR-Test Kits. Die Logistiker des Bundesheeres kommen aus Versorgungseinrichtungen in Niederösterreich und Oberösterreich.  Das Bundesheer steht derzeit mit über 1.800 Soldaten im Inland im Assistenzeinsatz. Erst im Mai 2021 waren Soldaten, Zivilbedienstete und Grundwehrdienern bei der Verteilung der Antigentests im Einsatz. 2019 und 2020 halfen die Bediensteten des Bundesheeres bei Unterstützungsleistungen mit einer Gesamtzahl von 300.000 Arbeitsstunden.

-red-


12.11.2021

Große Blackout-Übung

Am 12. November 2021 findet die Übung „ENERGIE.21“ in Tirol und anderen Bundesländern statt.

Die Blackout-Übung findet auf Initiative des Bundeslandes Tirol statt. Das Szenario ist eine länger andauernde Kältewelle, die zu einem Strommangel führt. An der Übung sind alle Bundesländer, der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid, die Stromregulierungsbehörde E-Control und folgende Bundesministerien beteiligt:

  • Bundesministerium für Inneres;
  • Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie;
  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort;
  • Bundesministerium für Landesverteidigung.

Die Koordination zwischen Bund und Ländern erfolgt durch das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagements des Innenministeriums. Die Stromabschaltungen finden nicht unangekündigt statt: Alle Teilnehmer sind vorab informiert worden.

-red-


04.11.2021

Verlängerte Auslandseinsätze

Der Ministerrat hat am 3. November 2021 mehrere Auslandseinsätze des Bundesheeres verlängert.

Die Mission in Mali wird bis Ende 2022 fortgesetzt. Zusätzlich wurde in den insgesamt 16 Entsendungen die Verlängerung der Einsätze in Bosnien und Herzegowina, Libyen, im Libanon und im Kosovo beschlossen. Im Dezember 2021 wird zum zweiten Mal ein österreichischer Offizier die Führung der EU-Trainingsmission in Mali übernehmen und gemeinsam mit 100 Soldaten zur Beratung, Unterstützung und Ausbildung der malischen Streitkräfte im Einsatz sein. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begrüßt die Verlängerung der Auslandseinsätze. „Seit mehr als 60 Jahren unterstützt unser Bundesheer im Ausland. Damit übernimmt es eine verantwortungsvolle Rolle und sorgt international für eine stabile Sicherheitspolitik“, sagt Tanner. Derzeit sind mehr als 2.800 Soldaten des Bundesheeres im In- und Auslandseinsatz.

-red-


03.11.2021

Corona-Spürhunde

Das Bundesheer präsentierte am 2. November 2021 den Endbericht der Covid-Spürhundeausbildung.

Der Kommandant des Militärhundezentrums, Oberst Otto Koppitsch, und der Referatsleiter des Veterinärwesens, Oberst Michael Kreiner, verkündeten bei einer Pressekonferenz die erfolgreiche Ausbildung eines Corona-Spürhundes im Österreichischen Bundesheer. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner war ebenfalls anwesend. „Es freut mich zu sagen, dass unsere Soldatinnen und Soldaten im Militärhundezentrum einen wichtigen Grundstein für wissenschaftliche Forschungen gelegt haben“, sagte Tanner. Eine Kooperation mit der Stadt Leipzig zum Einsatz der Hunde ist bereits gestartet.

Im Juni 2020 startete die Erprobungsphase für eine sechsmonatige Grundausbildung eines belgischen Schäferhundes zum Corona-Spürhund. Anschließend wurde auch ein Rottweiler dafür herangezogen. Dabei konnte erstmals bestätigt werden, dass Spürhunde das Corona-Virus anhand von Mund-Nasen-Schutz-Masken erschnüffeln können. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung in Zusammenarbeit mit der Universität Wien wurde bereits veranlasst.

-red-


02.11.2021

Bundesheer unterstützt Schwarzes Kreuz

Die jährliche Allerheiligen-Sammlung auf den Friedhöfen wurde auch 2021 durch zahlreiche Soldaten unterstützt.

Der Erlös der Sammlung wird für die Pflege von Kriegsgräbern eingesetzt. Bereits seit mehreren Jahren unterstützen freiwillige Helfer und das Bundesheer die Aktion. „Das Österreichische Schwarze Kreuz leistet eine wichtige Rolle beim Erhalt und der Pflege der Gräber, deswegen freut es mich, dass das Bundesheer hier unterstützen kann und einen Beitrag leistet“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zur Sammlung. Das Österreichische Schwarze Kreuz wurde 1919 zur Errichtung, Pflege und Erhaltung von Grabstätten gefallener Soldaten, ziviler Kriegsopfer sowie von Flüchtlingen und politisch Verfolgten aller Nationalitäten gegründet. Als überparteilicher Wiener Verein betreut es etwa 241.000 Gräber in Österreich. In Italien, Kroatien, Slowenien, Polen, der Ukraine, Tschechien, Albanien und anderen Ländern werden Soldatenfriedhöfe gemeinsam mit dortigen Stellen betreut.

-red-


27.10.2021

Das war der Nationalfeiertag 2021

Am 26. Oktober 2021 fand die traditionelle Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres am Heldenplatz in Wien statt.

Aufgrund der COVID-Situation wurde die Veranstaltung als „Hybrid-Event“ Großteils virtuell abgehalten. Unter anderem gab es die Möglichkeit, digital in verschiedene Soldatenrollen zu schlüpfen. Rund 500 Besucher, darunter Ehrengäste, Journalisten, Mitglieder des Militärs und Angehörige der 100 Rekruten, die dieses Jahr angelobt wurden, waren vor Ort. Traditionell waren einige Heeresfahrzeuge, wie das Transportfahrzeug „Dingo“, der Radpanzer „Pandur“ und ein Schützenpanzer „Ulan“ zu bestaunen.

Die Veranstaltung begann mit der traditionellen Kranzniederlegung im Beisein des Bundespräsidenten und der Verteidigungsministerin. Nachdem auch die Regierung einen Kranz niedergelegt hatte, folgte die Angelobung der Rekruten und ein Eurofighter- und Hercules-Überflug samt Fallschirmabsprung. Abschließend hielten der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, Ministerin Klaudia Tanner, Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Bundespräsident Alexander Van der Bellen Ansprachen.

-red-


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