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Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

14.09.2020

Start der Aktion „Achtung Kriegsrelikte“

Am 13. September 2020 startete die Aktion „Achtung Kriegsrelikte“ in Österreich.

Die Aktion soll die Bevölkerung im Umgang mit Kriegsrelikten sensibilisieren. Österreichweit sollen 6.285 Plakate in 2.095 Gemeinden ausgehängt werden. Anlass dafür ist die Tatsache, dass in Österreich jährlich über 1.100 gefährliche Kriegsrelikte bei Freizeitaktivitäten oder bei Bauarbeiten gefunden werden. Allein im Jahr 2019 wurden über 26.000 kg Kriegsrelikte aufgefunden. Die Plakate sollen darauf aufmerksam machen und informieren, was im Fall eines Fundes zu tun ist. Die Fundstücke dürfen nicht berührt, bewegt oder aufgehoben werden, die nächste Polizeidienststelle muss sofort persönlich oder per Anruf unter 133 informiert werden.

-red-


09.09.2020

Drohnen-Forschungsprojekt startet in Österreich

Das EU-Forschungsprojekt CURSOR zur Optimierung von Rettungsoperationen durch Drohnen startete im August in Österreich.

Insgesamt nehmen 15 europäische und eine japanische Partner daran teil. Ziel ist es, durch den Einsatz neuer Technologien wie Miniaturroboter, Drohnen und Sensoren Rettungs- und Suchoperationen schneller und effizienter durchführen zu können. Die Feldtests für das Projekt werden auf dem Schießplatz des Österreichischen Bundesheeres in Felixdorf durchgeführt. Dabei werden Dummies aus Kunststoff, deren „Atmung“ elektrisch simuliert wird, in eine Betonröhre gelegt und verschüttet. Diese sollen durch die Drohnen aufgespürt werden. Das Forschungsprojekt CURSOR läuft bereits seit September 2019 und soll Ende August 2022 abgeschlossen werden. Finanziell wird das Projekt von der Europäische Kommission mit knapp 7 Mio. Euro unterstützt.

-red-


03.09.2020

Digitaler Kompetenztest für Grundwehrdiener

Bei der Stellung wird ab dem 1. September 2020 ein digitaler Kompetenztest für Rekruten angeboten.

Dieses freiwillige Testangebot soll die digitale Kompetenz prüfen und beruht auf einer Kooperation zwischen dem Verteidigungs- und dem Wirtschaftsministerium. Auf Basis der Ergebnisse wird ein individuelles Ausbildungs- und Trainingsangebot für die persönliche Weiterentwicklung der digitalen Kompetenzen erstellt. Laut Generalmajor Erwin Hameseder ist die digitale Kompetenz, neben Rechnen, Lesen und Schreiben, heute als vierte Grundfertigkeit zu sehen. Das Projekt könnte in Zukunft auch auf Miliz- und Kadersoldaten ausgeweitet werden.

-red-


27.08.2020

Hochgebirgslandekurs für Hubschraubercrews

Am 25. August verunfallte ein Bergsteiger am Dachsteinmassiv schwer. Die alarmierte Crew einer Bundesheer-„Alouette“ III aus Aigen im Ennstal musste eine schwierige Seil-Bergung bei Nacht durchführen, um das Leben des Verunglückten zu retten.

Dieser aktuelle Einsatz zeigt, wie wichtig und notwendig es ist, über gut ausgebildete Hubschraubercrews zu verfügen. Um das zu gewährleisten, müssen Hubschrauberbesatzungen gut ausgebildet sein, mit den speziellen Bedingungen im alpinen Gelände (sowohl im Sommer als auch im Winter) vertraut sein und regelmäßige Übungen absolvieren. Hier gilt: „Was nicht geübt wird, wird im Einsatz nicht beherrscht“. Um diesen Grundsatz gerecht zu werden, findet aktuell ein Hochgebirgslandekurs am Truppenübungsplatz Hochfilzen (Tirol) statt. Dabei werden alle im Bundesheer verwendeten Hubschraubertypen eingesetzt, um die Crews für alle Situationen im bestmöglich vorzubereiten. An dieser Ausbildung nehmen heuer auch zwei deutsche Crews mit Eurocoptern EC135 teil.

-MilKdo OÖ-


17.08.2020

Kinderbetreuung beim Militärkommando Oberösterreich

In den Kasernen Hörsching, Wels und Ried gibt es – trotz COVID-19 Einschränkungen – während der Sommerferien eine Kinderbetreuung für Angehörige des Bundesheeres.

Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren können dieses temporäre Angebot des Militärkommandos Oberösterreichs tage- oder wochenweise annehmen. Die Gruppengröße in Wels ist mit 19, in Ried mit 14 und in Hörsching mit 50 Kindern limitiert. Die Betreuung, inklusive Frühstück und Mittagessen, ist kostenlos. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, die Eltern zu entlasten und den Kindern eine abwechslungsreiche und ansprechende Ferienzeit zu ermöglichen.

Gerhard Oberreiter, MilKdo OÖ


15.08.2020

Partnerschaft mit Nationalgarde

Das Österreichische Bundesheer wird in Zukunft mit der US-Nationalgarde kooperieren.

Am 14. August haben der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg und US-Außenminister Mike Pompeo die Aufnahme Österreichs in das „State Partnership Program” der US-Nationalgarde verkündet. Die Partnerschaft soll unter anderem eine vertiefte Zusammenarbeit bei Übungen, friedenssichernden Einsätzen, der Bewältigung von Naturkatastrophen, dem Grenzschutz, der Cyber Security oder der Ausbildung von Unteroffizieren ermöglichen.

Dieses Programm der Nationalgarde wurde vor 27 Jahren gegründet und hat aktuell 82 Mitglieder. Alle 22 europäischen Mitgliedsstaaten waren früher ein Teil des ehemaligen Warschauer Paktes oder (im Fall der jugoslawischen Nachfolgestaaten) kommunistisch regiert. Die Nationalgarde ist eine von sechs Teilstreitkräften der USA. Sie ist hinsichtlich ihrer Organisation mit der Miliz des Bundesheeres vergleichbar, jedoch dem Gouverneur eines Bundesstaates unterstellt. In Friedenszeiten haben das Bundesheer und die US-Nationalgarde ähnliche Aufgaben. Das „State Partnership Program” ist nicht die erste militärische Kooperation zwischen den USA und Österreich. Beide Staaten arbeiten bereits seit Jahrzehnten eng zusammen, nehmen wechselseitig an Ausbildungen und Übungen teil oder sind gemeinsam an internationalen Einsätzen (beispielsweise im Kosovo) beteiligt.

-red-


14.08.2020

Kontaktpersonenmanagement durch Soldaten in OÖ

Seit Juli 2020 unterstützt das Bundesheer die Bezirkshauptmannschaften in Oberösterreich beim Kontaktpersonenmanagement.

Aufgrund der steigenden COVID-19-Infektionszahlen erhöhte Oberösterreich die Testkapazitäten und forderte dafür eine Unterstützung durch das ÖBH an. So sollen Infektionscluster erkannt und entsprechende Maßnahmen rasch angeordnet werden. Beim Kontaktpersonenmanagement befragen Soldaten der 4. Panzergrenadierbrigade und der Heeresunteroffiziersakademie das Umfeld von positiv auf COVID-19 getesteten Personen. Der Assistenzeinsatz ist vom Land Oberösterreich vorerst bis zum 30. September 2020 angefordert.

-red-


10.08.2020

Bundesheer-Offizier koordiniert Katastropheneinsatz in Beirut

Der Österreicher Hauptmann Gernot Hirschmugl ist seit 8. August 2020 im Auftrag der Vereinten Nationen im Einsatz in Beirut.

Der Berufsoffizier wird dort die Hilfsmaßnahmen nationaler und internationaler Hilfsorganisationen zur Bewältigung der Auswirkungen der Explosionskatastrophe vom 4. August 2020 koordinieren. Als Teil des 12-köpfigen Koordinierungsstabes der UNDAC (United Nations Disaster Assessment and Coordination) wird Hauptmann Hirschmugl dafür sorgen, dass es zu keinen Duplizierungen oder gegenseitigen Behinderungen bei den Hilfeleistungen kommt. So soll möglichst effizient und rasch geholfen werden. Sein Einsatz wird voraussichtlich drei Wochen andauern.

-red-


31.07.2020

Miliz beendet Einsatzpräsenzdienst

Am 31. Juli 2020 endete der COVID-19-Einsatzpräsenzdienst der Milizsoldaten, die Anfang Mai eingerückt waren.

Sechs Kompanien beendeten aufgrund der Grenzöffnungen ihren Dienst bereits Anfang Juni, die restlichen 800 Soldaten Ende Juli. Die Milizsoldaten wurden durch Berufssoldaten und Grundwehrdiener abgelöst. Ab August befinden sich weiterhin knapp 400 Soldaten im Corona-Einsatz. 80 davon sind Milizsoldaten, die ihren Einsatz freiwillig verlängert haben. In Summe leisteten die Milizsoldaten während dieses Einsatzes 1.325.000 Personenstunden und fuhren mit 300 Heeresfahrzeugen rund 1,5 Millionen Kilometer.

-red-


22.07.2020

Flugnotfallübung in Hörsching

Am 21. Juli 2020 führte das Kommando Luftunterstützung eine Flugnotfallübung am Fliegerhorst Vogler in Hörsching durch.

Übungsannahme war ein Triebwerksbrand einer C-130 Hercules beim Anflug auf den Flughafen. In Zusammenarbeit mit den zivilen Einsatzkräften wurde das Notfallverfahren, der Einsatz der Rettungskette und die Evakuierung der Besatzung geübt. Der simulierte Notfall war die Abschlussübung der Rekruten der Luftfahrzeugrettung und ABC-Abwehr des Einrückungstermines Juni.

-red-