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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

25.08.2020

Indien: Letzte Tests an Haubitze

Die indische Armee führt aktuell die letzten Tests an der Haubitze „Bharat-52“ durch.

Die Bharat-52 (155 mm x 52 Kaliber) wurde in Indien entwickelt, wiegt 15 Tonnen und hat eine Reichweite von 48 km. Sie wird als Konkurrent zur M777-Haubitze gehandelt, die eigentlich von der indischen Armee aus den USA beschafft werden sollte. Jedoch fallen Haubitzen unter das neue indische Beschaffungsgesetz, das Rüstungsimporte verbietet.

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24.08.2020

Indien: Aufklärung entdeckt Radarstationen

Die indische Aufklärung hat neue chinesische Radarstationen im Grenzgebiet von Myanmar festgestellt.

Einige dieser Stationen wurden in einem Abstand von nur drei Kilometer zur Grenze eingerichtet. Dadurch kann China das indische Raketen-Testgebiet auf der Dr. Abdul Kalam Insel und die Luftwaffenbasis von Tezpur beobachten. Auf dem Raketen-Testgebiet werden indische Raketen mit Atomsprengköpfen getestet. Auf der Luftwaffenbasis von Tezpur sind die Staffeln Nr. 2 und 102, die mit SU-30MKI ausgestattet sind, stationiert. Laut Satellitenbildern haben die Radarstationen Ähnlichkeit mit dem Radar Typ 604, der für die Beobachtung von Stealth-Flugzeugen und Raketen entwickelt wurde. Die indische Aufklärung geht davon aus, dass die neuen Radarstationen den Luftraum über den Gebieten ab einer Höhe von 2,5 km beobachten können.

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24.08.2020

China: Manöver in Tibet

Eine Artilleriebrigade der 74. Armeegruppe übte im Juli 2020 auf dem Hochplateau von Tibet.

Die Übung fand in Höhen bis zu 4.600 Metern statt. Zum Einsatz kamen die neue selbstfahrende ungepanzerte 122-mm-Haubitze, schwere Raketenwerfer und die Anti-Panzer-Rakete HJ-10. Die 122-mm-Haubitze weist zwar Ähnlichkeiten mit der PCL-181 155-mm-Haubitze auf, hat jedoch durch ihr kürzeres Rohr ein geringeres Gewicht, was Vorteile beim Lufttransport und dem Einsatz in schwierigem Gelände bringt.

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21.08.2020

Indien: Chinesische Flugzeuge nahe umstrittenem Gebiet

Die indische Aufklärung geht davon aus, dass China zusätzliche Flugzeuge nahe des umstrittenen Gebietes Pangong Tso stationiert hat.

Der Stützpunkt Ngari-Günsa, 200 km nördlich von Pangong Tso, soll um 36 Flugzeuge verstärkt worden sein. Dabei soll es sich um 24 J-11-Luftüberlegenheitsjäger, sechs J-8-Jagdflugzeuge, zwei Y-8G-Transportflugzeuge, zwei KJ-2000 Frühwarnflugzeuge und zwei Mi-17-Hubschrauber handeln. Das chinesische Militär hat 14 Flugplätze, die für einen Einsatz gegen Indien in Frage kommen würden. Einige davon werden derzeit mit Blast Pens nachgerüstet.

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21.08.2020

Russland: Treffen mit China und Indien

Die russische Regierung hat ein Treffen der Verteidigungsminister Chinas, Indiens und Russlands für September vorgeschlagen.

Durch ein persönliches Treffen soll China und Indien die Möglichkeit zu einer direkten Aussprache gegeben werden. Russland betont dabei, großen Wert auf die Stabilität des eurasischen Raumes zu legen, da diese Region zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort ausgebaut werden soll.

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20.08.2020

Volksrepublik Korea: Beschädigung an Atomanlage durch Unwetter

Satellitenbilder legen die Vermutung nahe, dass die kerntechnische Anlage von Yongbyon durch einen hochwassenführenden Fluss beschädigt wurde.

Der Reaktor selbst scheint nicht in Betrieb zu sein. Experten gehen aktuell davon aus, dass das Kühlsystem durch das Hochwasser beschädigt wurde. In Nordkorea kommt es seit Monatsbeginn zu heftigen Unwettern. Diese haben bereits 39.296 Hektar Reisfelder, 16.680 Wohnungen und Häuser sowie 630 öffentliche Gebäude zerstört. Auch Straßen, Brücken und Eisenbahnstrecken wurden durch die Fluten schwer beschädigt. Staatschef Kim Jong-un gab bekannt, aufgrund der COVID-19-Pandemie keine Hilfe aus dem Ausland akzeptieren zu können. Laut eigenen Angaben wird der Atomreaktor in Yongbyon dafür genutzt, den Atombombenbau voranzutreiben.

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20.08.2020

China: Manöver als Zeichen an Separatisten in Taiwan

Die Heeresgruppe Ost des chinesischen Militärs hat ein großes Landungsmanöver durchgeführt.

Bei der Großübung wurde die amphibische Anlandung großer Einheiten im verbundenen Kampf geübt. Es nahmen alle Streitkräfte des chinesischen Militärs daran teil. Laut dem Sprecher der Heeresgruppe Ost, Oberst Zhang Chunhui, verlief das Manöver erfolgreich. Die Übung sei zudem als Zeichen an Taiwan zu verstehen, dass China einer verstärkten Separatistenbewegung Taiwans militärisch begegnen würde.

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18.08.2020

Indien: Verbot von Waffenimporten

Das indische Verteidigungsministerium hat ein teilweises Importverbot von Rüstungsgütern verfügt. 

Die Import-Verbotsliste beinhaltet 101 Waffen bzw. Waffensysteme und gilt für die nächsten sieben Jahre. Mit dieser Maßnahme soll die indische Waffenindustrie gestärkt und die Abhängigkeit von Rüstungslieferungen aus dem Ausland reduziert werden. 

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18.08.2020

China: Lazarettzug im Dienst

Am 7. August 2020 hat das chinesische Militär seinen ersten Lazarettzug in Chongqing in Dienst gestellt.

Der Zug besteht aus 19 Waggons und wird auf einer eigenen Bahnstation des Xingiao Spitals, das zu militärmedizinischen Universität gehört, stationiert. Bis zu 500 Patienten können in dem Zug wie in einem Feldlazarett erstversorgt werden. Durch die hohe Fahrgeschwindigkeit kann der Zug rasch über große Entfernungen verlegt werden. So können im Kriegs- oder Katastrophenfall eine große Zahl von Patienten aufgenommen und in Krankenhäuser befördert werden. China überlegt nun, den Zug auch für internationale Hilfeleistungen in Zentralasien einzusetzen.

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17.08.2020

China: Neues Versorgungskonzept getestet

Bei einem Manöver der 79. Armeegruppe testete das chinesische Militär ein neues Versorgungskonzept.

Dabei konnte demonstriert werden, dass der Nachschub von Treibstoff, Munition und Ersatzteilen exakt nach Notwendigkeit die Truppe erreichen kann. Das neue Konzept basiert auf Big Data und neuen Datenflüssen. Neben der Übermittlung des Echtzeitbestandes der Truppe an die Versorgungseinheit werden das Wetter, der Fahrwegzustand, das Gelände sowie die taktische Lage für Nachschubeinheiten laufend bestimmt. Durch die so zur Verfügung stehenden Daten kann die kämpfende Truppe effizienter als durch konventionelle Nachschubmethoden versorgt werden.

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