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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

21.01.2021

USA: Truppenabzug aus Somalia

Die U.S. Army hat ihre etwa 700 Einsatzkräfte aus dem afrikanischen Land abgezogen.

Wie die Zeit berichtet, sollen die Soldaten in Nachbarländer wie Kenia und Dschibuti verlegt worden sein. Den genauen Standort nannte der Sprecher des Afrika-Kommandos nicht. Der Truppenabzug ist eine der letzten Maßnahmen des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump. In der Hauptstadt Mogadischu werden immer wieder Zivilsten und Soldaten von der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundenen Extremistengruppe Al-Shabaab angegriffen.

-red-


21.01.2021

Norwegen: Unterstützung bei UN-Mission

Oslo entsendete 70 Soldaten und eine C-130J Hercules nach Mali.

Flugbesatzung, Techniker und Hilfspersonal werden von Jänner bis Mai 2021 die UN-Mission „Minusma“ in Mali unterstützen. Norwegen hat bereits 2016 und 2019 an der Mission teilgenommen. Seit 2016 ist das Land für den Betrieb von Campf Bifrost verantwortlich. Die C-130J unterstützt Streitkräfte im In- und Ausland und dient als wichtige Ressource für den Transport, den Einsatz von Streitkräften und Material.

-red-


20.01.2021

Schweiz: Start der Homeoffice-Rekruten

Für etwa 5.000 Soldaten startete am 18. Jänner 2021 die Homeoffice-Rekrutenschule.

Gleich am ersten Tag konnten sich allerdings rund 40 Prozent der Rekruten nicht ins System einloggen. Ein technischer Fehler verhinderte zeitweise den Login. Aufgrund der nach wie vor angespannten Corona-Situation werden 5.000 der Armee-Neulinge drei Wochen lang im Homeoffice die Militär-Theorie wälzen, bevor sie in die Kaserne dürfen. Die restlichen rund 7.000 Rekruten rückten regulär ein.

-red-


20.01.2021

USA: Kein Militär-Abschied für Trump

Donald Trump hatte einen pompösen Abschied auf dem roten Teppich mit dutzenden Anhängern, Kapelle und 21 Salutschüssen durch das Militär geplant – das Pentagon legt sich quer.

Dass US-Präsidenten durch das Militär verabschiedet werden, hat in den USA seit Jahrzehnten Tradition, üblicherweise dankt der scheidende Präsident den Soldaten während der Zeremonie für ihren Einsatz. Wie der Kurier berichtet, wollte auch US-Präsident Donald Trump vier Stunden vor der Angelobung seines Nachfolgers am 20. Jänner 2021 einen gebührenden Abschied auf einer Air Force Base genießen. Das Pentagon plant allerdings keine Zeremonie für Trump. In der Vergangenheit hatte der US-Präsident immer wieder öffentlich die Angehörigen gefallener Soldaten beleidigt. Zwei Wochen nach dem Sturm auf das US-Kapitol durch Anhänger Trumps rüstet die U.S. Army in Washington auf. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wurden tausende Polizisten und rund 25.000 Nationalgardisten - mehr als die Zahl der US-Soldaten in Afghanistan und im Irak zusammen - in die Hauptstadt beordert.

-red-


20.01.2021

Deutschland: UNIFIL-Führung der Maritime Task Force

Aktuell besteht die Staffel aus fünf Schiffen aus Bangladesch, Deutschland, Indonesien, Griechenland und der Türkei.

Am 15. Jänner 2021 hat Deutschland die Führung der Beobachtermission der Vereinten Nationen im Libanon übernommen. Die Beobachtermission hatte ursprünglich die Aufgabe, den Abzug der israelischen Truppen im Libanon zu überwachen und den Frieden wiederherzustellen. Mittlerweile unterstützt die Mission die libanesische Marine beim Überwachen der Hoheitsgewässer, dem Sichern der Küste und hilft bei der Verhinderung des Schmuggels von Waffen auf dem Seeweg in den Libanon.

-red-

 


19.01.2021

Iran: Seemanöver am Persischen Golf

Der Iran hat am 13. Jänner 2021 ein groß angelegtes Seemanöver am Persischen Golf gestartet.

Bei dem Militärmanöver haben die Streitkräfte auch Mittelstreckenraketen, die eine Reichweite von 1.800 km haben, getestet. Laut der Nachrichtenagentur „Tasnim“, die einer umfassenden Staatszensur unterliegt, verliefen alle am 16. Jänner 2021 durchgeführten Tests erfolgreich. Wie die Wiener Zeitung berichtet, wurde auch ein neues Raketenschiff präsentiert. Es soll am Golf für mehr Sicherheit gegen eine potenzielle militärische Bedrohung seitens der USA sorgen. In den letzten Wochen gab es Spekulationen, der scheidende US-Präsident Donald Trump wolle einen militärischen Konflikt mit dem Iran provozieren.

-red-

 


18.01.2021

Israel: Angriff auf Hamas

Israel macht die islamistische Hamas für Vorfälle im Küstengebiet verantwortlich. 

Wie der ORF berichtet, hat die am Gazastreifen herrschende Hamas Raketen auf Israel abgefeuert. Israelische Kampfflugzeuge hätten daraufhin unter anderem Tunnelbaustellen im Krisengebiet beschossen. Nach Angaben der Armee hatte die Hamas zuvor zwei Raketen abgefeuert, die nahe der Stadt Aschdod im Meer niedergingen. Im August 2020 hatten die Hamas eine Waffenruhe mit Israel verkündet. 

-red-

 


18.01.2021

Vor 30 Jahren: Operation „Desert Storm“ gestartet

Am 17. Jänner 1991 begann die Operation „Desert Storm“.

Ein Jahr zuvor hatte der irakische Diktator Saddam Hussein seinen Einfluss im Nahen Osten auszudehnen versucht. Am 2. August 1990 waren irakische Panzer in Kuwait eingerollt. Ein Ultimatum der UNO blieb ohne Erfolg. Unter dem Decknamen „Desert Storm“ gingen die Alliierten in den frühen Morgenstunden des 17. Jänners 1991 zum Angriff über und nahmen Infrastruktur, Logistik und Führungszentralen der irakischen Streitkräfte unter Beschuss. Trotz anhaltender Luftschläge der überlegenen US-geführten Allianz führte erst eine Bodeninvasion, die etwa 100 Stunden dauerte, zur völligen Niederlage der irakischen Truppen und zur Befreiung Kuwaits.

-red-


15.01.2021

Bosnien und Herzegowina: EUFOR-Kommandoübergabe

Generalmajor Alexander Platzer ist neuer Kommandant der EUFOR-Truppen in Bosnien und Herzegowina. Er löst Generalmajor Reinhard Trischak ab.

Die Kommandoübergabe fand am 14. Jänner 2021 im Camp Butmir in Sarajewo statt und wurde vom französischen General Brice Houdet (EU Operation Commander) durchgeführt.

-red-


15.01.2021

Großbritannien: Modernisierung der Royal Navy

Nach Großaufträgen vom griechischen und niederländischem Militär soll die Tochtergesellschaft des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems das britische Marine-Trainingsprogramm erneuern. Wie die Onlineplattform Glocalist berichtet, sieht der Auftrag die Umgestaltung und Modernisierung der landgestützten Ausbildung der Royal Navy, inklusive der Future Submarine School vor. Dafür soll Elbit Systems UK vom britischen Verteidigungsministerium rund 166 Millionen USD erhalten.

-red-