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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

23.10.2020

China: Empörung über US-Zerstörer

Am 14. Oktober 2020 hat der US-amerikanische Zerstörer „USS Barry“ die Straße von Taiwan passiert.

Das amerikanische Schiff wurde von den chinesischen See- und Luftkräften verfolgt. Ein Sprecher der Heeresgruppe Ost, Oberst Zhan Chunhui, äußerte großes Empören über diese Provokation der USA und erklärte, dass solche Manöver den Frieden und die Stabilität in der Region ernsthaft gefährden würden.

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22.10.2020

USA: Neue Methode zur Ermittlung des magnetischen Nordens

Die National Geospatial Intelligence Agency gab den Gewinner des Wettbewerbs zur Ermittlung des magnetischen Nordens bekannt.

Die Firma „Iota Technology“ erhielt das Preisgeld von 350.000 USD für ihr Projekt „Sattelite Instrumentaion for Geomagnetic Analysis“ (SIGMA). Für SIGMA arbeitete Iota Technology mit Teams des Oxford Space Systems und AAC Clyde Space zusammen. Die Bestimmung des magnetischen Nordens ist für die militärische Navigation von großer Bedeutung, da dieser ständig wandert. Es wird weltweit laufend nach einer sicheren Methode zur genauen Feststellung des magnetischen Nordens gesucht.

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21.10.2020

Japan: Neues Hybrid-U-Boot

Am 14. Oktober 2020 wurde das neue U-Boot „Taigei“ („großer Wal“) zu Wasser gelassen.

Die „Taigei“ ist das erste U-Boot der neuen Diesel/Elektro-Klasse, das 2022 in Dienst gestellt werden soll. Das U-Boot hat eine Verdrängung von 3.000 Tonnen, ist 84 Meter lang, neun Meter breit und bietet Platz für eine Besatzung von 70 Matrosen. Durch seine Lithium-Ionen-Batterien kann die „Taigei“ deutlich länger unter Wasser operieren als die bisherigen Modelle mit Säurebatterien. Die japanische Marine plant eine Flotte von 24 U-Booten, bestehend aus neun Schiffen der Oyashio Klasse, zwölf der Soryu Klasse und drei der Taigei Klasse.

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19.10.2020

China: Versorgung durch Drohnen in Tibet

Das chinesische Militär nutzt zehn Multirotordrohnen, um die Truppen in der unwegsamen Region Muto mit Nachschub zu versorgen.

Bisher mussten die hochgelegenen Stützpunkte zu Fuß versorgt werden, wofür 120 Soldaten drei Tage benötigten. Die Multirotordrohnen können Lasten bis zu 25 kg über 20 km transportieren, weshalb nun täglich frische Lebensmittel eingeflogen werden können. Die Drohnen bewegen sich mittels künstlicher Intelligenz. Dabei werden der Start- und der Landepunkt vorprogrammiert und die Drohne sucht sich durch Satellitennavigation den günstigsten Flugweg. Der gesamte Start-, Flug- und Landevorgang funktioniert vollautomatisch.

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19.10.2020

Türkei/Ukraine: Zusammenarbeit bei Raketenbau?

Die Türkei und die Ukraine verhandeln über eine Zusammenarbeit beim Raketenbau.

Die Ukraine verfügt über Raketentriebwerktechnologie, die die Türkei für ihr Raketenbauprogramm nutzen könnte. Besonders die in der Ukraine produzierten AI-35-Raketentriebwerke könnten für die türkischen Gezgin-Raketen verwendet werden. Diese sollen planmäßig eine Reichweite von 1.000 km erreichen können und ähnliche Eigenschaften wie die amerikanische „Tomahawk“-Marschflugkörper aufweisen.

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19.10.2020

Indien: Kampfflugzeuge aus Russland

Die indische Luftwaffe hat 21 Stück „MiG-29“-Kampfflugzeuge aus Russland gekauft.

Die Flugzeuge werden aus Flugzeugkörpern, die bereits seit den 1980er Jahren in Moskau lagern, gefertigt. Aktuell verfügt die indische Luftwaffe über drei Staffeln MiG-29. Dieser werden aktuell einer grundlegenden Modernisierung unterzogen. Neben Strukturverbesserungen, einer neuen Avionik und neuen Waffen, werden die MiGs auch mit einer Luftbetankungsmöglichkeit ausgestattet.

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19.10.2020

Pakistan: Modernisierungsprozess der Marine angekündigt

Bei der Kommandoübergabe der Marine von Admiral Zafar Mahmood Abbasi an Admiral Khan Niazi wurde der Modernisierungsprozess bei der pakistanischen Marine angekündigt.

Insgesamt soll die Marine mehr als 50 neue Schiffe, darunter 20 große Kriegsschiffe, erhalten. Vier Fregatten werden aktuell in China gebaut. Zwischen 2023 und 2025 sollen mittlere Kampfschiffe aus der Türkei geliefert werden. Besonders stolz zeigte sich Admiral Abbasi über das „Hangor“ U-Boot-Bauprogramm bei dem Pakistan mit chinesischer Unterstützung eigene U-Boote fertigen wird.

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16.10.2020

China: High-Tech-Unterkünfte

Pioniere des chinesischen Militärs haben Unterkünfte für extreme Höhen im Gebiet von Ladakh für den Winter eingerichtet.

Die High-Tech-Unterkünfte wurden von der Armee Ingenieursuniversität des chinesischen Militärs entwickelt. Sie bestehen aus Aufenthalts-, Nass- und Besprechungsräumen sowie Küchen, Büros und Lagern. Die Unterkünfte werden durch Microgrids beheizt und bieten ausreichenden Schutz für Temperaturen bis zu -55°C und Höhen bis zu 5.500 Metern. Bei Außentemperaturen von -40°C kann konstant eine Innentemperatur von +15°C gehalten werden. Bei längeren Regen- oder Schneeperioden kann durch ein Dieselaggregat die benötigte Stromleistung erzeugt werden.

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15.10.2020

Großbritannien/Indien: Verhandlung über Logistikabkommen

Das Vereinigte Königreich und Indien stehen in Verhandlungen über ein Logistikabkommen.

Ziel dieses Abkommens ist eine Verwendung der Stützpunkte des jeweils anderen Landes für die Versorgung der eigenen Truppen. Indien hat gegenwärtig bereits solche Abkommen mit den USA, Frankreich, Singapur, Australien, Südkorea und Japan.

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15.10.2020

Deutschland: Verbesserung der materiellen Einsatzbereitschaft

In einem Interview mit der Zeitschrift Europäische Sicherheit und Technik (9/2020) spricht der Abteilungsleiter für Ausrüstung im BMVg, Carsten Stawitzki, über die aktuellen Entwicklungen der Deutschen Bundeswehr.

Das Konjunkturprogramm der deutschen Bundesregierung unterstützt die Anstrengungen die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu erhöhen, dabei ist Digitalisierung ein großes Thema. Aufholbedarf besteht auch bei der Mobilität der Truppe, dort sollen handelsübliche und am Markt rasch verfügbare Produkte beschafft werden. Auch beim Marineschiffbau sowie bei der Forschung und Entwicklung sollen entsprechende Akzente gesetzt werden. Als Ziel definiert der Abteilungsleiter unter anderem, dass noch vor der Bundestagswahl 2021 das Projekte „Pegasus“ und die Beschaffung neuer Flottendienstboote unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Darüber hinaus sind noch die deutsch-norwegische U-Boot Kooperation „U-212CD“, der Ersatz der „Eurofighter“ Tranche 1, die Eurodrohne und das mögliche zweite Los des Schützenpanzers „Puma“ auf der Agenda.

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